Mega Shark vs Crocosaurus

Mega Shark vs Crocosaurus

USA 2010

Director: Christopher Ray (Almighty Thor; 2-Headed Shark Attack; Reptisaurus)

Drehbuch von Naomi L. Selfman (2012 Doomsday; Mega Python vs Gatoroid) nach der Story von Micho Rutare (Meteor Apocalypse)

Cast: Gary Stretch (als Nigel Putnam; Blutrache – Dead Man’s Shoes wofür der den British Film Award gewann, Deadwater, Alexander), Jaleel White (als Dr. Terry McCormick; klar: Steve Urkel), Sarah Lieving (als Agent Hutchinson; Lakeview Terrace), Robert Picardo (als Admiral Calvin; klar: Star Trek, Stargate: Atlantis, Gremlins 2), Gerald Webb (als Jean; Battle Of L.A., Titanic II), Dylan Vox (als CWO Butowski; Battle Of L.A., Titanic II, Showgirls 2), Hannah Cowley (als Legatt, War im Hintergrund bei Männertrip zu sehen)

Ach du liebe Zeit!

Was für ein Chaos! Das Drehbuch scheint von einem 8-Jährigem geschrieben worden zu sein.Tief Luft holen und jetzt probiere ich mal alles zusammen zukleistern…

Unser Film (?) startet im Kongo wo eine Gruppe versklavter Diamant-Schürfer ein Riesenkrokodil “Crocosaurus”, im weiteren Verlauf Krokodil genannt, wecken. Oder zumindest vom ihm platt gemacht werden…

Als Nächstes wird unser erster Hauptcharakter eingeführt: Lt. Dr. Terry McCormick, gespielt von Jaleel “Steve Urkel” White, der sich tatsächlich als einziger schauspielerisch in diesem Filmchen echt Mühe gibt.

McCormick arbeitet zusammen mit seiner Verlobten auf der U.S.S. Gibson, wo er an einer Sonde arbeitet, die mithilfe von Schall Haie vertreiben soll. Aber eigentlich guckt er sich nur seine Bildschirmschoner an, während er Musik hört…

Der Kapitän ruft ihn zu sich, weil er wissen will ob, das ein Wal auf seinem Bildschirmschoner ist.

Dr. Urkel meint aber, das würde eher seitlich schwingen (?), also ist es der Megalodon aus dem ersten Teil, dessen Überreste man nie gefunden hatte. Der Skipper besteht aber darauf, das der Mega-Hai tot ist und bestimmt, das es der Wal ist und wirft ihn raus.

Terry holt unter dramatischer Musik (die ab jetzt durchgehend läuft) und mit erster Miene sein Equipment um es ins Wasser zu lassen, sodass er den Bildschirmschoner der Captains eindeutig identifizieren kann.

Doch plötzlich springt der Hai aus dem Wasser, ohne es in Bewegung zu bringen, haut mit seiner Schwanzflosse an das Schiff und macht, das alle Kameraleute und Schauspieler wanken und hinfallen…

Im Fach-Jargon würde man sagen, das ab hier der Film über den Hai springt, oder der Hai über den Film, wie auch immer…

Jedenfalls bei dieser Aktion stirbt Terrys Verlobte, weil sie von einer Plane zugedeckt wurde…

An Bord bricht derweil Panik aus und die Bordschützen beschießen ergebnislos die riesige Schwanzflosse des Fisches.

Dr. Urkel rennt in den Bauch des Schiffes, während die Crew weiter feuert. Aber der Hai springt nocheinmal über das Schiff und trifft erneut mit seiner Schwanzflosse.

Die Crew und inzwischen auch der Kapitän schießen weiter (siehe zwei Bilder vorher…) und Urkel knüpf sein Hemd auf. Der Hai springt derweil ein drittes Mal und trifft erneut das Schiff an der gleichen Stelle…

Wasser bricht ein und das Schiff geht unter.

Zwischen den beiden Bilder sind übrigens 40 Filmsekunden vergangen. Schnell geschnitten würde ich sagen…

Lt. Urkel hat zum Glück in der letzten Minute noch einen kompletten Taucheranzug (!) angezogen und kann entkommen…

Nächste Szene: Wieder im Kongo.

Unser zweiter Hauptcharakter “Kroko-Man” Nigel Putnam, dargestellt von Gary Stretch, streift durch den Dschungel und wir dabei von einem POV-Shot verfolgt. Als dieser sich nähert, kann er ihn mit einer Machete erschlagen.

Es stellt sich heraus, das es ein ausgestopftes Mini-Wildschwein war, welches er jetzt in eine Bar trägt. Während der Wirt sich darüber moniert, das er das mit dem Schwein seiner Frau beibringen muss und das es diesmal bitte Nigel machen sollte (keine Ahnung, hab ich auch nicht verstanden), kommt eine hübsche Blondine im Business-Kleid, inklusive Pumps, in diese Bar, mitten in der Wildnis. Sie bietet Putnam, der sich scheinbar damit verdingt Geister und Monster einzufangen, das dreifache seines üblichen Lohnes an, damit er die Vorkommnisse in der Diamanten-Miene vom Anfang, die eigentlich eine Kohle-Miene ist, aufklären soll. Er will zuerst natürlich nicht, doch als sie ihm glaubhaft macht, das bereits 34 Menschen getötet wurden (Obwohl in die Minihöhle gerade mal 3+4, also 7 reingepasst haben), kommt er doch mit.

Beim rausgehen passiert, dann folgende seltsame Szene, die meinen Lieblingscharakter des Film zeigt…

Nämlich diesen betrunkenen älteren Herren, der kurz vorher schon verwirrt alle Protagonisten angeguckt hat.

Als unser Held raus geht, hebt er sein Bier und sagt: “Ähm…Ähm…Eigentlich wollt…Eigentlich wollt ich mit euch kommen…” Nigel antwortet: “Ja, ja! Quatsch nicht!” Darauf der Kerl: “Hab´s mir anders überlegt.”

What the Fuck? Was sollte das? Wie dumm ist dieser Dialog? Aber andererseits… Wie cool wäre das, wenn der Typ aus dem Nichts mitgekommen wäre? Nur weil er Voll ist oder weil die Tussi so´n heißen Hintern hat. Vielleicht wäre der Film dann sogar gut geworden…

Naja, jedenfalls fliegen die Zwei zu der Miene, wo erstmal nix zusehen ist. Nachdem sie gelandet sind, entdecken sie eine Fussspur. Die Lady, Mrs Legatt, hat immernoch den feinen Zwirn an…

Sie finden das, was vom dem plattgemachen Arbeiter übrig ist…

Da hat ein gewisses Riesenkrokodil noch ne Menge Mensch unterm Fuss kleben…Das nervt…

Mrs. Legatt stolpert in einen kleine Tümpel. Der Crocosaurus erhebt sich eben aus diesem Tümpel mit der Lady aus seiner Nase und Haps!, ist sie weg. Nigel flüchtet in die Höhle, in die das Krokodil plötzlich nicht mehr reinpasst. Nachdem Nigel wieder herausrennt, wird er in einem Bissen verschluckt. Aber, der Kroko-Man kann ihn irgendwie betäuben und wird wieder ausgespuckt.

In der nächsten Szene sehen wir Nigels Kumpel und Schiffsbesitzer Jean. Er telefoniert scheinbar mit Nigel und verhandelt über eine Schiffspassage mit dem betäubten Riesenkroko, der gerade mit einem Sattelschlepper angekarrt wird. Im Hintergrund nervt ein Sinnlos-Dreadlock-Charakter namens Louis während des gesamten Telefonats damit, das er Zehn Prozent haben will.

Inzwischen wird Terry in einem dunkeln Raum verhört, weil er der Einzige von 2.200 (gibt´s garnicht, soviele auf so einem Schiff…) Besatzungsmitgliedern der U.S.S. Gibson ist, der überlebt hat als unsere weibliche Hauptrolle Special Agent Hutchinson hereinstürmt und ihn überredend droht mit auf die Haijagd zu kommen…

In Louis letzter glorreicher Szene, die 400 Meilen südlich von Florida auf dem Atlantik spielt, entdeckt er im Bauch des Schiffes die Krokoeier.

Oh, Mann, 25 Minuten im Film besprochen und ich hab schon 15 Bilder eingesetzt… Den Unsinn muss man einfach sehen, um ihn zu glauben…

Als der Mega Shark vorbeischwimmt…

… fallen wieder alle Kameraleute und Schauspieler um. Dabei wacht auch das Krokodil auf. Jean kriegt Panik und schneidet die Sicherungsseile los: “Die werden sich gegenseitig bekämpfen!”

Das Krokodil entkommt. Nigel und Jean springen von Deck.

Inzwischen ist Dr. McCormick an Bord des Flugzeugträgers U.S.S. Lexington angekommen, wo wir den Chef der Anti-Monster-Abteilung der Weltpolizei Admiral Calvin, souverän dargestellt von Sci-Fi-Kultfigur Robert Picardo. Noch wichtiger für den Zuschauer ist hier allerdings CWO Butowski, verkörpert von Dylan Vox. Ohne ihn würde man später garnicht kapieren, was überhaupt passiert, denn der Gute macht quasi die Ansage und erzählt die ganze Zeit, was die mieses Effekte nicht zeigen können…

Derweil schalten wir zu einer Insel, an dessen Strand Nigel & Jean gerade aufwachen, als sie von irgendwelchen Kindern mit Sand zugebuddelt werden. Nachdem Nigel sie, äußerst charmant, mit seiner Pistole verjagt, erfahren wir das der gute Louis tot ist… Rest In Peace!!!

Daraufhin kündigt Jean und Nigel verzieht sich in die nächste Bar, wo er von Special Agent Hutchinson aufgegabelt wird.

In der Nähe von Nassau, wird inzwischen ein argloser Angler von unserem Kroko gefressen.

An Bord der Lexington stellen wir fest, das Nigel und Terry sich scheinbar von früher kennen. Sie scheinen zusammen in Afrika gearbeitet zu haben, wo Terry es “eher mit Graphiken” zu tun hatte und Nigel “arglose Einheimische” übers Ohr gehauen hat. Nach diesen und weiteren “Ich mag dich nicht”, “Ich bin ein Harter”, “Da ist auch noch ein Krokodil”, “Seine Verlobte ist das heißeste, was je den afrikanischen Dschungel durchstreift hat” – Dialogen. Entdecken unsere Helden an der Stelle, wo Crocosaurus gerade den Angler gefuttert hatte, Krokoeier.

An diesem Bild ist soviel Falsch…

1. Krodile legen ihre Eier am Strand, im Sand.

2. Krokoeier geben keine Hitze ab…

3. …besonders unter Wasser nicht!!!

4. Wieso sieht man die Eier als Wärmebild so…

5. …durch ein einfaches Fernglas?

Nachdem sich Hutchinson und Nigel um die Eier streiten, wird ein Luftangriff auf die Eier gestartet. Doch auch unser Freud der Megalodon hat es auf die schmackhaften Omelett-Azubis abgesehen und so kommt es zum ersten spektakulären (?!- also billigen) Duell zwischen den beiden Titelmonstern.

Doch Nein: Die Raketen von “Maverick-One” (sehr einfallsreich) und den anderen F-40-Jägern kommen dazwischen. Die Monster hauen ab und eine Menge Eier gehen drauf. Jetzt wo alle sauer sind, wird die gesamte Atlantik-Küste unter der Führung der Nationalgarde in Alarm versetzt.

Während das Krokodil nach Miami schwimmt, greift das U-Boot “Reliant” mit nur einem Torpedo (!) im Atlantik den Hai an.

Achtung! Jetzt kommt der Hammer:

Der Hai schnappt sich den Torpedo mit seiner Schnauze, springt aus dem Wasser und lässt den Torpedo genau passend los, das er weggeschleudert wird…

Dann kommt der wohl seltsamste, von den seltsamen Dialogen in diesem Film:

Admiral Calvin: “Seid darauf vorbereitet! – Das war erst der Anfang. — Wo ist das Krokodil?”

Butowski: “In der Nähe von Miami, Sir.”

C: “Haben wir freies Schussfeld?”

B, es wird dramatisch herangezoomt: “Negativ! Das Gebiet ist zu bevölkert. Schussfeld beträgt weniger als 2 Prozent!”

C. “Verschaffen sie mir ein 15 Grad Schussfeld und dann machen sie die Waffen scharf!”

Das Schussfeld beträgt weniger als 2 %?

Ein “15 Grad Schussfeld”?

Wieviel Prozent hat denn so ein 15 Grad Schussfeld? Wenn 360 Grad 100% sind, dann ist ein 15 Grad Schussfeld auch ein 4,17% Schussfeld. Aber das ist doch auch noch viel zu wenig?

Was soll das bedeuten????

Der Kroko ist derweil in Miami angekommen.

Nachdem die asiatische Korrespondentin Trisha Takanawa dran glauben musste, kommt Lt. Urkel auf die Idee, das das nächste Atomkraftwerk einen Lichtbogen erstellen soll, um so die laufende 500m-Handtasche wieder ins Wasser zu jagen.

Butowski ruft einen Typen in irgend einem Raum in dem Atomkraftwerk an und “fordert einen Lichtbogen an”,”Das wird nicht möglich sein, Sir!,”Das ist ein direkter Befehl des Oberkommandierenden der Marine! Tun sie´s!”,”Ja, Sir! Ja, Sir!”

…Ich bin versucht im AKW Lingen anzurufen und das auch mal zu probieren…

Jedenfalls stolpert dieser Kerl in die Kommandozentrale des Kraftwerkes und gibt den Befehl weiter. Der Schichtleiter da, scheint aber ganz gut vorbereitet zu sein, um einen Lichtbogen zu erstellen:

“Holen sie den Chef-Ingenieur und Melden sie´s Reserve 5!”,”Kontaktieren sie Reserve 1! Ordnen sie die Herstellung eines Lichtbogens an!”,”Verständigen sie Reserve 2! Lichtbogen beginnt auf mein Zeichen.”

Dann ruft Butowski nochmal an und fordert wieder den Lichtbogen.

… Wieso hat der eigenlich nicht direkt in der Kommandozentrale angerufen? Wieso ruft er nach 3 Minuten ein zweites Mal an?…

Egal, die Leute vor den Laptops warten nur auf das Zeichen des Schichtleiters.

Das Krokodil futtert noch schnell die Orcas aus Orlandos SeaWorld und der Lichtbogen-Countdown kann beginnen… Ach ja, der Chef-Ingenieur taucht übrigens nicht auf.

Als der Countdown zuende gezählt ist hat der Schichtleiter auf einen Red-Button…

Nach einer zweiten Ladung, tritt das Vieh nochmal schnell einen Panzer platt und “dreht dann ab”…

Während die letzten verbliebenen Eier herangeschafft werde, stellen die “Wissenschaftler” an Bord des U-Boots “Invincible” fest, daß die Eier Geräusche abgeben und so auch den Mega Shark anlocken. Sie werden dann auch prompt von diesem angegriffen.

Unsere Helden beschließen die letzten Eier, die noch in Nigels versunkenem Schiff rumliegen in den Panama-Kanal zu stopfen. Diese Eier holt noch schnell das U-Boot “Argonaut”.

Am Panama-Kanal angekommen werden die Eier ins Wasser gelegt, zur Sicherheit probiert Dr. Urkel auch nochmal sein Hai-Anlock-Gerät aus, oder so. Keine Ahnung, was die Storyline mit dem Ding soll. Man weiß nie ob das Ding jetzt funktioniert, oder nicht, ob das Teil jetzt anlocken oder vertreiben soll. Auf jeden Fall ist es dazu nutze, den Film nochmal um mehrere Minuten zu strecken.

Als sowohl der Megalodon, als auch der Crocosaurus sich der Schleuse nähern, trifft die Scheiße den Ventilator, wie der Amerikaner sagt…

Der Hai lässt die U.S.S. “Corman” sinken und holt ein Kampfflugzeug vom Himmel, bevor er sich auf den Weg in die Schleuse macht… Nicht ohne nochmal über ein Schiff zu springen.

Das Krokodil kommt über den Landweg.

“Feuer Frei!!!”

Die Jäger treffen alles nur nicht die Schleuse…

Allerdings werden die beiden Monster sauer und kämpfen! Oder starten eine Runde Duett-Synchronschwimmen…

Oh Nein! Durch die Performance der Beiden läuft der Kanal aus, und sie werden in die Stadt gespült…

Inzwischen stellen unserer Experten im Hubschrauber fest, das “Bomben” ja eigentlich nix nutzen.

“Sie verwüsten Panama! Sie zerstören alles!!”

Also ich seh da kein Panama. Nur offenes Meer… Eigentlich haben auch die Kampfflugzeuge Panama verwüstet. Oder ist Panama etwa schon untergegangen?

Unsere Helden an Bord ihres Hubschraubers vermuten aus heiterem Himmel, das überall, wo die beiden vorher schon zusammen gesehen wurden, Eier abgelegt wurden. Ein Radaroffizier findet hunderte, wenn nicht sogar tausende von Eiern an der Küste von Hawaii. Und sie beginnen zu schlüpfen!

Ein Atom-U-Boot hat sich auf die Fährte der Eier/Minikrokos gesetzt. Auch der Hai ist auf dem Weg dorthin. Also beschließt General Calvin, ihn mit einer Atombombe zu beschießen!

Doch Vorsicht! Nicht daneben schießen, sonst wird Hawaii verwüstet!!

Doch der Angriff geht nach hinten los und das U-Boot wird komplett verschluckt!

Man kann sogar sehen, wie Nigel ein Licht aufgeht! Oscar-Moment…

Nach ein bisschen bitching über das Urkel-Anlock-Gerät, steigen unsere Helden zum sechsten Mal in den Hubschrauber und wollen den Hai von Hawaii weglocken.

Inzwischen schlüpfen die Krokos und verwüsten Hawaii. – Seht ihr geht auch ohne Atombombe.

Nachdem der General erzählt, daß ein Bergungstrupp festgestellt hat, daß alle Krokodile geschlüpft sind, wird der Heli von einem Krokodil getroffen und stürzt ab.

Dabei wird Agent Hutchinson verletzt.

Nigel schafft es Lt. Dr. Urkel zu beruhigen.

Die Kroko-Mama ruft ihre Jungen zu sich,um ihr beim Kampf gegen den Hai zu helfen. Die Kampfflugzeuge greifen wieder an. Die Beiden rennen in Zeitlupe über den Strand und werden dabei von einem Krokodil angegriffen, das Nigel nach einer coolen Rolle mit seinen Knarren beschießt. Der Kroko explodiert (?1) und unsere Helden springen über die Klippe. Danach wird noch eine Michael-Bay-Aufsteh-Szene geklaut. Terry regt sich darüber auf, daß der nicht mehr bombadiert werden soll, weil ja ein Atom-U-Boot verschluckt hat und deshalb eine lebenden Atom-Bombe ist (?!). Zum Glück finden die Zwei ein Schlauchboot und Terry kann seine Machine so umbauen, das er damit ein Vulkan zum Ausbrechen bringen kann. Das klappt auch, sodaß der Vulkan explodiert.

Die Krokodile und der Hai versteinern oder so…

Agent Hutchinson konnte den Heli irgendwie doch starten um Terry und Nigel vor der Explosion zu retten. Und unsere Helden fliegen in den Sonnenuntergang, nicht ihne das Hutchinson tatsächlich nochmal lächelt… Ende!

Nach dem Abspann treffen sich Nigel und Jean wieder am Strand. Sie beschießen nach Japan zu gehen und dort Jagd auf eine Rieseneidechse zu machen. Aber diesmal ohne Boot! Hahaha!

Was für ein Kack! Der ganze Streifen ist ein riesiges Chaos.

Dialoge, die zu nichts führen. Vollkommen wirr zusammengeschnittene Effect-Shots, die auch noch so billig sind, das sie extrem verdunkelt gezeigt werden. Alle Schauspieler scheinen Holzpuppen zu sein (Außer Jaleel White, der sich tatsächlich die Mühe macht und gut spielt. Vielleicht will er sich für andere Rollen qualifizieren? Kein guter Plan…). Das Schlimmste ist aber, das die Story so ein durcheinander ist, das sie von einem 8-jährigen geschrieben worden scheint:

Da ist ein Riesenkrokodil! Platsch Arbeiter platt! Der Riesenhai kommt! Boom!Bang! Das Schiff geht unter! Das Krokodil wacht auf weil der Hai da ist! Und sie kämpfen: Guar! Grr! Dann kommt ein U-Boot! BOOM! Nicht getroffen! Oh Nein: Haps! Das Boot wurde verschluckt! Die Krokoeieer schlüpfen. Rumms! Der Panama-Kanal wird bombadiert! Wusch! Riesenwelle mir Krokodil zerstört alles! Flugzeuge mit Raketen! Zisch!Boom! Die Helden springen vor der Explosion! Krach! Ein Vulkan bricht aus! BAAAMM! Die Monster versteinern!

Nee, das war nix

Was haben wir von diesem Film gelernt?

- NIX!

P.S.:

Ein paar Bekloppte haben tatsächlich eine Petition für einen dritten Mega Shark Film gestartet.

http://www.petitiononline.com/petitions/MS3/signatures?page=1

P.P.S.:

Hab dieses Bild im Internet gefunden:

Louis hat also doch überlebt und ist wohl auf! Ein Glück!

2010: Moby Dick (Teil 1?)

Eigentlich sollte es das große Comeback werden…
Genau ein Jahr nach der letzten Review die Rückkehr mit einem Paukenschlag:
The Asylum´s 2010: Moby Dick
Melvilles Klassiker neu verfilmt und direkt auf DVD gebraten. Yeah!
Bei “The Asylum” hätte ich aber schon stutzig werden müssen.

Aber fangen wir von vorne an…

Nachdem wir wieder der Nordpol-Eis-Hubschrauber-Flug-Einstellung aus Megashark vs Giant Octopus folgen, landen wir diesmal nicht bei einem Eisberg, sondern bei einem Teleskop, das aus einer Eisfläche starrt. Kurz drauf wird uns gezeigt, das dieses Teleskop zu einem amerikanischen U-Boot, der USS Acushnet (genau, wie die Firma, die Golf-Ausrüstung herstellt), gehört. Wir werden informiert, das heute der 20te November 1969 ist und wir uns 50 Meilen in sowjetischen Gewässern befinden.
Die Sonar-Offiziere Boomer (Ah!) und Ahab (Oh!) sollen die Gegend abhören und wer zuerst ein feindliches (also russisches) U-Boot kriegt nen Kasten Bier spendiert. Ahab hört auch direkt etwas und nimmt es auch direkt auf Kassette auf. Es ist aber “kein wirkliches Geräusch” sondern “mehr wie eine Leere. Wie ein Loch im Wasser.”
Das Ganze wird auch als nichts abgetan. Obwohl der Kapitän vermutet, es könnte auch “eins von diesen Hi-Tech-U-Booten sein, von denen Intel (?) berichet hat”. Also werden ein paar Photos von der Gegend gemacht. Doch plötzlich wird das Boot von einem riesigen Wal angegriffen.

Dabei kriegt unser Junior Commander Ahab eine riesige Narbe im Gesicht und verliert sein linkes Bein. Nicht ohne Moby Dick noch mal ins Auge schauen…

San Diego, California. Heute.
Dr. Michelle Herman (Melvillle) sitzt mit ihrem Assistenten Pip (Ah!) in einem kleinen Boot mitten auf dem Ozean. Sie spricht in ihr kleines Diktiergerät und erklärt sich selbst nochmal, was sie hier überhaupt macht, wie sie es macht und was es nutzt…

Es klappt, sie locken Archiv-Aufnahmen von Walen an.
Doch sie werden jäh von einem U-Boot gestört, das hinter ihnen auftaucht.

Die Luke öffnet sich und ein Mann namens Lt. Commander Starbuck (Ah!) steht vor ihnen und erklärt ihnen, das er von der U.S.S. Pequod (Oh!) kommt. Er erklärt Michelle auch, das sie inklusive Ausrüstung und Assistent mit an Bord kommen sollen. Ihre Dienste müssten in Anspruch genommen werden und wegen Suspensionsklausen im Paragraf 30-30-Irgendwas wäre das auch möglich…

Wohl oder Übel geht Dr. Herman an Bord und wird gleich von Bootsvorsteher Stubb (Ah!) begrüßt und von Mr. Queequeg (Oh!) zu einer Besprechung in den Kontrollraum gebracht, wo Mr. Flask (Ai!) das Boot schon wieder abtauchen lässt.

Meanwhile…
Point Mugu, Californien
Ein Touristenboot, das sich gerade die selben Archiv-Aufnahmen anguckt, wie Michelle gerade, wird von Moby Dick versenkt. Natürlich erst nachdem der weiße Wal einen anderen Wal verputzt hat…

In der Kommandozentrale wird inszwischen erklärt, das ein Riesiger Wal einen norwegischen Fischkutter, Bohrinsel und ein Containerschiff versenkt hat. Darauf hin sagt Michelle den Satz des Films. Sozusagen die Quintessenz des Ganzen: “Also das ist einfach lächerlich!”
Sie meint aber scheinbar nicht den Film, sondern nur die Tatsache, das Pottwale soetwas nich machen würden. Also wird ihr das gezeigt…

Anhand des Statometers, können wir errechnen, das das Tier etwa 400 Fuss lang ist.
Bei der holprigen Diskussion was das für ein Tier ist, wo er herkommt, und das Michelle es nicht anlocken kann, weil sie nicht den exaten Algorithmus der Laute des Wals hat, kommt Ahab herein. Er übergibt ihr das Tape mit den Geräuschen, die er ´69 aufgezeichnet hat und erzählt von dem weißen Wal. Seine Crew stimmt in die Beschreibung mit ein.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das dieser Dialog aus dem Original-Buch stammt. Nicht etwa, weil ich das Buch gelesen hab, und ich mich genau an die Zeilen erinnern kann. Nein. Das Gespräch wird mit einem Mal gut und ist nicht mehr holprig und wirkt gestellt…
Meanwhile…
United States Third Fleed Command in San Diego
Da das Militär keinen Kontakt mehr zu Ahab hat und ihm die oben erwähnten Versenkungen in die Schuhe schieben, soll Boomer, der überlebt, aber einen Arm verloren hat, ihn aufspüren.
Achja, und es wird noch erzählt, das Ahab eigentlich ein Reservist ist und die Pequod von ihm zum Besten U-Boot der Flotte gemacht wurde. Lol!

Fast vergessen: Er hat auch Atomwaffen. Klar.
Während Pip auf der Pequod das Tape des Captains irgendwie in die kleine Kassette des Diktiergerätes (siehe Photo oben, oder habt ihr gedacht, ich hab das Bild nur wegen Renée O´Connors Dekolletee dort platziert?) stopft, wird die U.S.S. Essex (Ah!) unter Captain Pollard (Oh!) von Moby Dick zerstört.
Als nächstes folgen mehrere langweilige Szenen:
Boomer befragt die Überlebende des Touristen-Schifes.
Michelle kommt auf die Spur des Wals und hört die “Leere, wie ein Loch im Wasser”
Das Militär hängt Ahab die Zerstörung der Essex an und schickt ihm einen Kampfhubschrauber hinterher.
Die Pequod jagt Moby Dick und will ihm mit einer Atomrakete den Garaus machen.
Der Kampfhubschrauber beschießt die Pequod, die Pequod beschießt den Wal mit der Atomrakete, trifft aber nen Riesenkalmar.

Moby Dick holt den Hubschrauber vom Himmel.
Starbuck versucht Ahab von seinem Vorhaben abzubringen.
Boomer folgt der Pequod in dem Senkrechtstarter von Pilot Tashtego (Ah!)
Alle diese Szenen werden von nerviger und viel zu übertriebener dramatischer Musik begleitet und sind gespickt mit viel zu stressigen Darbietungen.
Als Moby Dick im Begriff ist ein Kreuzfahrtschiff anzugreifen, auf dem scheinbar nur ein einziges Bikinigirl gastiert, und Ahab ihn mit einem Torpedo namens Fedallah (Ah! Wie der Harpunier!) abschießen will, bin ich eingeschlafen…

The Asylum bringt mal wieder das übliche: Dumme Geschichte, dumme Monster, immer die selben Requisiten und Drehorte, mittelmäßige Spezialeffekte (ihr Vorteil gegenüber SyFy-Movies) und ein paar bekannte Gesichter. In diesem Fall TV-Held Barry Bostwick aus Chaos City und “Gabrielle” Renée O´Connor, die sich deutlich besser gehalten hat, als andere 90er Serien Stars

Fortsetzung folgt… Vielleicht…

Zum besseren Verständnis der “Moby Dick”-Wiki-Artikel

2012: Supernova

2012: Supernova

USA 2009

Director: Anthony Fankhauser (Tsunami Beach Club; Produzierte auch Mega Shark vs Giant Octopus und The Land That Time Forgot)

Writer: Anthony Fankhauser, Jon Macy, Jon Willis III

Cast: Brian Krause (als Ryan Kelvin; 1992 nominiert für die goldene Himbeere für “Rückkehr zur Blauen Lagune”), Heather McComb (Laura; 1993 nominiert für den Young Artist Award für Stay Tuned, in Scheidung mit den Typen von Dawson´s Creek), Najarra Townsend (Tina; 3 Wins in 44 Filmen, brauchte wohl Geld), Allura Lee (Kwan Ye; erste Rolle), Alan Poe (Dzerzhinsky; erste Rolle). Zu erwähnen sind noch die farbenfrohen Rollen wie Agent Greene und Farmer Brown.

Wer hätte das gedacht? Es geht tatsächlich noch schlechter als Ice Twisters!

Aber fangen wir von vorne an. Und zwar in der “Lyra-Constellation”. Also zu deutsch im Leier-Sternenbild im Wega-Sternensystem.

Von dort kommt nämlich eine schlechte Computer-Animation auf unser Sternensystem zu.

Deshalb wird 200 Jahre später unser Held Dr. Ryan Kelvin aus dem Bett geklingelt. Die schlechte Computeranimation scheint nämlich zu früh da zu sein. Jedenfalls schnappt er sich seine Frau Laura und seine Tochter Tina und fährt los zur Basis.

Auf dem Weg dorthin, werden sie jedoch von Syrern angegriffen und von der Straße abgedrängt. Übrigens ein beliebtes Stilmittel in diesem Film. Find ich gut: Das sind Autostunts, die man auch ohne Stuntman machen kann.

Wo war ich?…Ach ja!

Kelvin und seine Mädels müssen das Auto verlassen, weil sie einen Platten haben und immer noch von den Syrern gejagt werden. Zum Glück war ein Palettenlager in der Nähe, durch das sie rennen können. Sie können einen Truck kapern und mit ihm um die Ecke fahren, nur um zu erkennen, das das eine Sackgasse ist. Worst Carchase ever. Also müssen sie in das nächste Gebäude, also das an dem sie eigentlich schonmal vorbeigelaufen sind, rennen und sich in einem Abstellraum, oder sowas, verstecken. Doch einer der Klischee-Arab-Terroristen inklusive Arafat-Schal entdeckt sie. Doch er wird rechtzeitig von der Kavallerie niedergestreckt.

Hier lernen wir, das arabisches Blut nach 5 Sekunden wieder verschwindet oder das Kelvin seinen Doktor in Zauberei gemacht hat. Denn nach drei Cuts ist es wieder weg!

Ab hier wird unsere “Geschichte” in zwei Hälften gesplittet. Kelvin fährt zur Basis und macht da seinen Wissenschaftskram und die Mädels werden von den zwei Agents auch zur Basis gebracht. Weil sie aber noch die Kette der Mutter vergessen hatten und noch mehr Sachen einpacken müssen, fahren sie nochmal zurück. Ein plötzliches Erdbeben ruiniert aber die Pläne und sie lassen die gepackten Koffer wieder zurück. Wenigstens haben sie die Kette gefunden. Die wird danach übrigens nie wieder erwähnt. Ach ja! Das Haus wurde, laut ihren Angaben auch noch vollständig zerstört. Das glauben wir einfach mal ungesehen…

Auf dem Weg zurück zur Basis wird das Auto der vorausfahrenden Agents von einer riesigen Steinkugel erwischt, die durch ein erneutes Erdbeben von einer Bergkuppe heruntergerollt kam.

Unsere Heldinnen wurden zum Glück nur mit ihrem Auto von der Staße abgedrängt (das dritte Mal inzwischen, auf dem Weg zum rollenden Stein ist auf der entgegengesetzten Fahrspur der Asphalt hochgestellt, sodass, ohne Gefahr, die Autos sich selbst abgedrängt haben.). Doch die nächste Hiobsbotschaft folgt auf dem Fuße. In der Straße ist eine riesige Schlucht, sodass die Mädels nicht weiterfahren können. Zum Glück hat noch jemand weit genug davor ein Schild errichtet…

Also schickt Kelvin, den sie zufällig gerade an der Strippe haben, sie zu Pettersson (und Findus), dort ist es sicher. Also drehen die Damen wieder um und fahren zu Pettersson (und Findus). Das Auto wird auch nur einmal von einer umfallenden Stromleitung von der Straße abgedrängt und sie müssen deshalb auch noch einen Reifen wechseln. Nach kurzer Weiterfahrt geraten sie in einen Elekronensturm oder so etwas. Darin müssen sie schon wieder ausweichen. Diesmal Autos, die von den Blitzen getroffen werden und nicht mehr funktionieren. Nachdem sie feststellen, das sie eigentlich in einem Auto vor Blitzen sicher sind, wegen Faraday-Käfig und so, springt plötzlich die Beifahrerscheibe heraus und das Auto bleibt stehen. Also beschließen die Beiden den ganzen Faraday-Firlefanz wieder zu vergessen und durch das Gewitter in ein naheliegendes Bauernhaus zu rennen. Und das alles ohne BHs drunter, so ein Ärger. Natürlich treffen noch mehrere Blitze Bäume und kleine Büsche (?) auf ihrem Weg dorthin.

Dort wohnt ein dicker Farmer, der sie telefonieren lässt und ihnen sein Auto überlässt. Freundlicher Kerl könnte man meinen. Aber nein, urplötzlich beschließt er das Tina doch bei ihm bleiben soll. Doch bevor daraus eine gefährliche oder gar spannende Szene werden könnte, erschlägt Laura ihn mit einer Schaufel. Und los geht die wilde Fahrt. Inzwischen soll es in irgendeine Höhle gehen, keine Ahnung warum Pettersson (und Findus) nicht mehr aktuell ist. Vielleicht weil Schweden zu weit weg von Kalifornien ist…

Als nächstes wird das Auto durch einen Twister (leider ohne Eis) abgedrängt und durch eine weitere herabfallende Stromleitung erwischt. Also müssen die Damen weiter zu Fuss flüchten. Schon wieder in Haus abseits der Straße…

Der Wirbelsturm rast zum Glück vorbei. Aufatmen bei dem Praktikanten, der die SFX macht…

Also gehen die Damen weiter und machen diesmal ein total schrottiges Auto wieder flott um damit weiterzufahren. Wohin auch immer. Während der Fahrt hören sie die Ansprache des Präsidenten, so etwas sagt wie “Fickt euch! Der Planet ist im Arsch! Hättet Ihr besser die Demokraten gewählt!”

Kurz darauf geht den Kelvin-Girls der Sprit aus. Zum Glück sind da drei freundliche Mexikaner, die gerade einen Tankwagen ausplündern, die sie nach Benzin fragen können. Aber nein, plötzlich wird der Tanker von einem Blitz getroffen und explodiert. Also beschließen die zwei Hübschen in die Wüste zu gehen und zu verzweifeln. Bis…

Tolle Regie-Anweisung auch. Die Mädels wissen nicht, wo sie hingucken sollen…

Halt! Ich muss erstmal die Geschichte aus Ryans Sicht erzählen. Dessen Kram passiert nämlich währenddessen! Denkt jetzt nicht der Film würde erst die eine Geschichte und dann die Andere erzählen, nein nein. Das Ganze ist nach dem Lehrbuch: Eine Mädels-Szene, eine Ryan-Szene, Eine Mädels-Szene, eine Ryan-Szene und so weiter. Ist ja auch nicht schlimm. Es soll nur nicht der Eindruck erweckt werden, das der Streifen irgendwie künstlerisch erwähnenswert oder gar wertvoll ist.

Wir erinnern uns: Dr. mag. Kelvin (Doktor der Magie) wird zur NASA-Basis geschafft, wo schon Dr. Kwang Ye, aus China und Dr. Dzerzhinsky, der aussieht wie Dr. Forrester von Mystery Science Theater 3000 auf ihn warten.

Vielleicht ist er es ja. Zwischen links und rechts stehen etwa zwanzig Jahre…

Das sind die Wissenschaftler, die das ominöse Projekt, das seltsamerweise gar keinen Namen hat, ins Leben gerufen haben. Diese Leute haben nämlich, wie wir in dieser und in anderen Szenen erfahren, Atom-Raketen auf eine Raumbasis im Orbit der Erde gebracht, um unseren Planeten vor der fiesen Animation, also Strahlung von einer Supernova, zu schützen.

“Wie?”, fragt ihr euch. Ganz einfach. Diese unzähligen Atomraketen werden in der Magnetospähre gezündet und bilden so ein Schutzschild. Einleuchtend.

Um die Erklärung zu finden, warum die Syrer den guten alten Doc töten wollten, wird Captain James Moto engagiert. Der durchforstet den kompletten Internetverkehr der letzten Tage (Respekt!) und findet heraus, das jemand den E-Mail-Account von Ryan geknackt hat, und den Syrern eine Mail geschickt hat (wohl zu Syrien-Terroristen@gmail.net), das dieser Atombomben in den Weltraum schießt. Oha! Ein Spion. Dazu später mehr…

Der Grund warum Ryan aus dem Bett geklingelt wurde ist übrigens, das die Wissenschaftler sich verrechnet haben, um 24 Stunden.

Ja, wirklich 24 Stunden. zu erkennen an einer großen LCD-Countdown-Anzeige.

Diese Anzeige bringt aber garnichts, weil bei jeder Einstellung die Zeit eh immer kürzer wird, mal um einen Tag, dann um 20 Stunden. Blödsinn das Teil. Wahrscheinlich wollte der Regisseur so eine Anzeige für seine Nächste Party haben und hat sie dann einfach für den Film bestellt, der Lümmel!

Weiter mit der Ryan-Storyline: Sie diskutieren ob sie die Raketen in oder über der Magnetosphäre zünden sollen. Dann schicken sie zwei Spaceshuttles ins All, eins explodiert. Ryan telefoniert mit seiner Frau (seine Tochter schaut zu). Sie diskutieren weiter, weil jedesmal die Zeit weniger wird. Zwischendurch explodieren Pluto und diverse Monde. Der Spion, als Ninja verkleidet greift Ryan an. Wieder Diskussion über keine Ahnung was. Wieder der Spion. Sie beschließen zur Raumstation zu starten. Schlechte Erdbebenaufnahmen von Gebäuden, bei denen eigentlich nur die Fenster zerspringen. Die dümmste Dialogszene aller Zeiten, in Golfcarts…

Dann eine “Gibt es Gott”-Philosophie-Szene. Als nächstes erklärt Ryan den anderen Wissenschaftlern mit einem Pappteller, einen Plastikteller mit Loch und Kaffee, wie die Magnetosphäre funktoniert.

Ich habe laut gelacht, jeder Physiker wird in Ohnmacht fallen.

Als nächstes fliegen sie mit dem Spaceshuttle zu der cardassianischen Raumstation.

Dort angekommen starten sie das Projekt und benutzen dabei den besten Satz des Film:

“Programmieren sie die Abschußcodes. Ich versuche währenddessen meinen Laptop zum Laufen zu bringen!” Ja,ja, Scheiß Windows!

Aber nein, der Spion, der Ninja ist Dr. Ye. Sie tötet Forrester, quatsch Dzerzhinsky, und kämpft mit Ryan. Der kann sie mit einem Kabel elektrifizieren und schafft es die Raketen zu starten.

Aber nein, es sind 8 (!) Raketen zu wenig gestartet, also steuert er Deep Space Nine, quatsch die Raumstation, zu den Atombomben und opfert sich…

Tja, der Atom-Schild hat geholfen, und Ryan ist in letzter Sekunde eingefallen, das man den Mittelteil der Station abkoppeln kann. Er und seine Mädels sind gerettet. Aber lassen wir ihn selbst sprechen:

“Eine Supernova! Ein Stern, der explodiert!” [Achso, das war das!] “Der Ursprung des Lebens auf Kollisionskurs mit unserem Planeten! Dzerzhinsky sagte einst: Es wäre so, als würde Gottes große Hand durch das Universum fegen, um die gesamte Menschheit zu vernichten. Ein kosmischer Besen. Nur existent, um den Weg für etwas Neues zu schaffen. Gottes Wille oder nicht, es kam aus den Tiefen des Alls, und lies uns das Grauen und die Isolation der Einsamkeit spüren. Was macht ein Mann, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht?” [einen Film für The Asylum drehen?] “Kwan Ye versuchte die Codes so zu verändern, das die östliche Hemisphäre stärker geschützt würde, um so den Erhalt ihres Volkes zu gewährleisten” [Was Unsinn ist, die Erde ist ja keine Scheibe...] “Wenn ich daran zurückdenke fällt es schwer jemandem Schuld für Geschehenes zu geben. Als man mich bei meiner Rückkehr wie ein Held empfing, sagte ich:” [löscht den Film aus meiner Vita, bitte] “KwanYe und Dzerzhinsky mussten sterben” [weil sie dreckige Kommunisten waren] “um nicht nur mein Leben, sondern das Leben von Milliarden Erdenbürgern zu retten. Wir waren nicht darauf vorbereitet…” [nur 200 Jahre lang] “und haben es nicht kommen sehen” [haben die Atomraketen nur in den Weltraum geschossen, um Syrien abzuschießen, aber... psst!] “aber wir fanden einen Weg! Der nukleare Schild hielt!” [nicht nur im kalten Krieg] “Aber nicht ohne Konsequenzen! Die Welt hat sich verändert.” [Wie werden wir wohl nie erfahren, hoffentlich] “Aber wir sind noch hier. Und zwar stärker denn je. Wenn all der Trubel vorüber ist, können wir uns endlich auf das Wichtigste konzentrieren…” [Playstation zocken!] “Nämlich auf uns selbst und unsere Liebsten!”

So dämlich, wie sich das anhört, ist auch der Film. Und er ist stinklangweilig.

Finger weg!

Was habe ich also von diesem Film gelernt?

- Autos sind nur fahrend Faradayische Käfige.

- Es ist schlau in Kalifornien ADAC-Mitglied zu sein: Viel abdrängen, viel ungekippte Stromleitungen, deshalb viel Reifenwechsel und viel Motor kurzschliessen.

- Syrisches Blut geht von alleine weg.

- Die Erde ist eine Scheibe.

- Alle Raumstationen sehen aus wie DS9.

- Bei Pettersson und Findus gibt es eine sichere unterirdische, strahlungssichere Anlage und alle hohen Tiere von der NASA werden dort Schutz finden.

- Atombomben sind doch cool.

P.S.: Wer nach Ansicht des Trailers denkt, das Auto der Protagonisten würde durch den heranfliegenden Truck abgedrängt (wie so oft), der irrt. Durch den fahren sie einfach durch…

Ice Twister

Ice Twister

Ice Twisters

Kanada/USA 2009

Director: Steven R. Monroe (Tornado; Mongolian Death Worms [!])

Writer: Paul Bickett;  Andrew C. Erin

Cast: Mark Moses (als Charlie Price); Camille Sullivan (Joanne Dyson); Kaj-Erik Eriksen (Eric) [sic!]; Alex Zahara (Damon); Luisa D´Oliveira (Ashley); Ryan Kennedy (Gary); Nicholas Carella (Phil); Chelan Simmons (Genau! Die mit dem tollen Bikini aus Shark Attack als Nora Elman); Frank Maloney (Frank O´Neil)

“Was seid ihr alle für Dilettanten!” Frank ins Telefon. Hat wohl die Autoren dran.

Als ich den Trailer gesehen habe, war ich sofort verliebt: Wirbelstürme, die auch noch alles gefrierendes Eis verbreiten. Cool, dachte ich mir, eine Mischung zwischen Twister und The Day After Tomorrow. Leider fiel mir zu spät ein, das beide Filme eigentlich nicht besonders gut waren.

Wir starten unseren supertollen SyFy-Film ein paar Meilen südlich von Portland, Oregon. Ein Flugzeug lässt 2000 unbemannte Sonden, sogenannte Seraphen, ab. Diese Seraphen lassen, wie wir im Laufe des Films erfahren, durch einen revolutionären Feuchtigkeitsverdampfer Wolken entstehen. Diese Wolken werden dann durch Silberiodid aufgelöst und lassen so Regen entstehen. Ein vierköpfiges Forschungsteam der FSF kontrolliert den Vorgang.

Moment, FSF? Nie gehört..

Mal googeln…

Die Abkürzung FSF steht für:

Financial Stability Forum, internationales Gremium, zur Stabilität der Finanzmärkte. Nöö, hat nix mit Wetter zu tun.

Fortbildungsseminar für Fahranfänger, Weiterbildung zur Verkürzung der Führerschein-Probezeit. Auch nicht…

Fótbóltssamband Føroya, färöischer Fußballverband. Da ist zwar auch Eis, aber das passt auch nicht…

Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen, Medienkontrollgremiu. Pfui, nee…

Institutum Fratrum a Santa Familia de Bellicio, Brüder der Heiligen Familie von Belley, Römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Auch nicht, da ist eine Frau dabei.

Frauen, die Sex mit Frauen haben. Bitte lass es das sein!

Dieses Team besteht jedenfalls aus Gary, der Computerfutzi und sein Assistent Phil, Damon, der …ähm… was macht der eigentlich? Er steht die ganze Zeit rum, telefoniert rum, meckert rum, …ahh… er hat die Fördergelder beantragt. Also ist er sowas wie der Chefsekretär oder ein Assistent. Und dann ist da noch Joanne, die Projektleiterin und Wissenschaftlerin hinter der ganzen Sache.

Zur gleichen Zeit gibt der Hauptdarsteller, Charlie Price, eine Autogrammstunde im dem nahegelegenen Ort Harrisford.

Price ist nämlich, wie wir von einem meckernden Bücherwurm erfahren, ein ehemaliger Wissenschaftler, der jetzt Schätzing-mäßige Sci-Fi-Bücher schreibt. Später im Film, aber ich kann es jetzt schon mal erwähnen, erfahren wir, das er Professor für Metereologie an irgendeiner Uni und Joanne seine Assistentin war. Er hatte aber aufgehört, weil er es satt hatte Zeit zu verschwenden, ewig auf Fördergelder zu warten und die ganze Antragstellerei einfach nicht sein Ding war. Dann auch noch die erzwungene Partnerschaft mit der Regierung. Wo wir beim “Bösewicht” wären, aber zu dem komme ich später.

Bei ihm ist noch Nora, seine Managerin/Assistentin, ganz genau lässt sich das nicht sagen. Schade ist nur, das sie nicht den Bikini aus Shark Attack an hat. Was soll´s, die Bluse tut´s auch…

Sowohl diese Beiden als auch das FSF-Team stellen fest, das plötzlich ein heftiger Sturm aufzieht. Zu allem Überfluss fällt die Temperatur auch noch rapide…

“Da gerät was aus der Bahn! 14 Meilen östlich von uns. Über der Stadt “Harrisford” Mmh… Dachte in dieser Richtung wäre Nord-Westen.

Durch diesen Sturm wird ein Auto in die Luft geworfen. Price kann die hübsche Nora gerade noch zur Seite reißen. Der Bücherwurm hat nicht so ein Glück und wird erschlagen. Hat er jetzt davon, daß er den Hauptdarsteller kritisiert.

Inzwischen werden wir mit den nächsten Charakteren bekannt gemacht. Eric und Ashley, genannt Ash. Zwei Journalistik-Studenten, die auf dem Weg nach Harrisford sind, um einen Bericht über einen Tag im Leben von Charlie Price zu drehen. Wohl als eine Art Diplom-Arbeit oder sowas. Jedenfalls beobachten die Zwei Wolken, die plötzlich wachsen und schnell wieder verschwinden. Und wir erfahren, das sie spät dran sind, weil entweder Eric zu langsam fährt oder Ash zu oft pinkeln muss. Dieser Streit entwickeln sich zu einer Art Running-Gag, mit dem diese und noch zwei weitere Szenen unnötig in die Länge gezogen werden können.

Jetzt kommen wir endlich zum Bösewicht. Der heißt nämlich Frank und sitzt gerne im Halbdunkel, damit man gut erkennt, das er der Böse ist.

Frank ist irgendein hohes Tier im Wissenschaftsministerium in West Virginia und hat einen schwarzen Assistenten. Sklaventreiber!

Damon und Joanne kommen derweil in Harrisford an, wo gerade Nora in ein Krankenwagen verfrachtet wird. Die beiden Wissenschaftler nehmen Proben aus einer Pfütze und unser Charlie (nein nicht der Affe, der Schriftsteller/Wissenschaftler) riecht Lunte. Weil Charlie droht seine Beobachtungen öffentlich zu machen und weil sie eine neutrale Meinung brauchen, nehmen die FSFler Price mit.

Inzwischen macht ein neuer Sturm einen arglosen Farmer platt. Als unser Team zu dessen Acker kommt, finden sie ihn eingefroren, mit einer Silbervergiftung. Zu erkennen an der blau-grauen Färbung der Haut. Gut gegooglet. Daneben finden sie einen zerstörten Seraphen. Joanne sieht jetzt ein, das sie und ihr Experiment für die Toten und die Verwüstung verantwortlich sind und will es stoppen. Doch Frank schiebt dem Vorhaben telefonisch den Riegel vor. Die Dronen sollen weitermachen.

Währenddessen telefoniert Charlie mit seiner charmanten Assistentin, die sich jetzt auf den Weg zurück nach L.A. macht. Kurz darauf wird sie, und auch die zwei Studenten, von einem weiteren Twister überrascht. Während Eric und Ash nur von der Straße abkommen und zu Fuß weiter müssen, wird Nora scheinbar weggeweht. Ist zwar nicht zu sehen, aber Eric vermutet es, ganz effektsparend.

Joanne und Co. sind derweil im Basiscamp angekommen. Dort gibt es erstmal einen weiteren Streck-Running-Gag zwischen Gary und Charlie, indem der ITler den Schriftsteller verdächtigt, seine Idee für eines seiner Bücher gestohlen zu haben. Dadurch können mindestens acht Szenen gestreckt werden, wenn´s auch nur ein gehässiger Ausspruch von Gary ist. Jede Sekunde zählt bei solchen hauchdünnen Skripts.

Nach dümmlichem Techno-Brabbel und einer erneuten unsinnigen Szene, diesmal Differenzen zwischen Joanne und Damon, stellt sich heraus, das die Seraphen irgendwie Energie erzeugt haben und so “vertikales Wetter” entstehen lassen, wodurch diese Ice Twister entstehen. -Wartet´s ab, es wird noch besser.-

Ach, wo wir gerade beiden Seraphen sind, die gefundene Drone war natürlich zu nichts mehr zu gebrauchen, außer natürlich die Handlung zu strecken. Das Team beschließt, entgegen der Anweisung von Frank, das Projekt trotzdem zu beenden.

Aber, nein! Frank hat den Zugang zu den Dronen verschlüsselt und unsere Helden haben keinen Zugriff mehr. Doch das ist ja kein Problem für Gary, er kann sich einfach in das Programm reinhacken. Aber bevor es dazu kommt, zerstört ein weiterer Wirbelsturm das Basislager. Damon und Gary können mit den Notebooks in einem Auto fliehen. Charlie und Joanne können sich in einem Abwasserrohr verstecken. Was bei Twister klappt, klappt hier auch, obwohl ja eigentlich alles einfriert. Aber was soll´s, über solche Storylücken kann man hinwegsehen. Der arme Phil hatte nicht so ein Glück, das Auto, mit dem er weg wollte, wird von dem Tornado erfasst und in die Luft gewirbelt. Natürlich nicht ohne dass Phil noch einmal auf die Hupe drückt.

Ernsthaft, an der Stelle, an der ich den Screenshot gemacht habe, drückt er noch zweimal kurz auf die Hupe. Nicht irgendwie langgezogen oder so, nö, zweimal kurz, als wenn er jemanden grüßt. Möp-Möp!

Die Zerstörung des Basislagers wurde auch in Virginia registriert. Also schickt Frank ein Flugzeug los, das gucken soll, was da los ist.

Wieder eine Szene mit den Studenten. Nachdem sie wieder Wolken beobachtet haben, beschließen sie aus den Wolkenbildern einen Bericht zusammenzuschneiden. Dafür wollen sie zum lokalen Fernsehsender laufen.

Jetzt sehen wir, wie ein Flugzeug auf einen großen Wolkenhaufen zusteuert. Damit wir alle das auch kapieren, gibt es schon wieder eine Szene mit Frank und Bill, in der Bill Bescheid sagt, das das Flugzeug jetzt gleich da ist und das sie noch nichts vom Team gehört haben. Wieder eine Minute gewonnen.

Diesmal sehen wir Joanne und Charlie die Strasse hinunter laufen. Sie plappern über die böse böse Regierung, warum er aufgehört hat und sowas. Dann werden sie von Damon und Gary eingesammelt. Das Team sucht jetzt eine Internetverbindung, um wieder mit den Seraphen Kontakt aufzunehmen. Sie finden sie auch.

Während man versucht eine Internetverbindung aufzubauen, erfahren wir das alle Menschen evakuiert worden sind. Wieder statisten- und effektsparend durch pures Erwähnen. Da der Strom ausgefallen ist, starten sie den Benzin-Stromgenerator, der im Keller steht. Genau in einem dunklen Kellerraum, ohne Lüftung oder sowas.

Wenigstens war ein “Nicht Rauchen”-Zeichen an der Tür neben dem “Boiler-Room”-Schild angebracht.

Währenddessen kommen Eric und Ashley am Sender an.

Zurück in dem Motel hat unser Team eine Verbindung mit den Dronen, die aber nicht auf Garys Eingaben reagieren. Doch bevor er sich einhacken kann, fällt der Strom aus. Der Generator ist kaputt. Das FSF-Team kommt zu dem Schluß, das sie eine Satellitenverbindung brauchen und machen sich auf zum Fernsehsender.

Inszwischen ist das Flugzeug bei den Seraphen angekommen. Es friert allerdings ein und stürzt ab.

Dann wieder ein Schnitt zu den Studenten, die fleißig die Bilder schneiden und einen Bericht texten.

Die Wissenschaftler stoßen unterwegs auf einen entgleisten Zug, neben dem sie auch Noras Leiche finden. Alle sind bestürzt. Joanne kriegt Depressionen, das sie sich mit der Regierung auf so etwas eingelassen hat. Ist ja auch ein sehr zweifelhaftes Projekt Regen machen zu wollen. Das dabei vertikales Wetter entsteht und Eis-Twister hervorbringt war doch klar. Nicht jeder schafft das mit der Politik und der ganzen Bürokratie.

“Damon kann leider nicht raus, aus seiner Haut. Aber tief drin ist er todunglücklich.” Stimmt. Er ist kalt wie ein Eisblock.

Apropos Eisblock! Plötzlich kommt wieder ein Twister auf und unser Team kann gerade noch so fliehen. Dazu dramatische Musik und ernste Gesichter…

Jetzt beschließt Frank, nachdem er mit so etwas wie seinem Chef telefoniert hat, das er die Stürme doch nicht verantworten kann und befiehlt die Seraphen abzuschießen.

Nach einer mit dramatischer Musik unterlegten Szene kommt das FSF-Team endlich im Sender an. Dort startet Gary sofort wieder seine zwei Notebooks, die er die ganze Zeit mit sich herumschleppt und stellt fest, das sich über Portland ein riesiger Eissturm zusammenbraut, obwohl die Seraphen bereits von Kampfjets abgeschossen wurden. Charlie Price, unser genialer Wissenschaftler/Schriftsteller hat sofort eine “Erklärung” dafür parat. Die Stürme schaukeln sich hoch und gehen unendlich weiter, wie das Auge des Jupiter – Der Jupiter-Sturm.

Quelle NASA

Um den Sturm aufzulösen, gibt ihnen Frank, den sie inzwischen an der Strippe haben, die Freigabe die H.A.R.T.-Anlage zu benutzen. Mit der H.A.R.T.-Anlage und einem Satelliten wollen sie ein Loch in die Ozon-Schicht schlagen und so dem Sturm die Energie nehmen.

Hab euch doch gesagt das wird noch besser. Denn diese Idee ist eine Mischung zwischen Verschwörungstheorie und Halbwissen. Wer genaueres erfahren möchte, folge bitte meinem Link zum Wiki-Eintrag des HAARP-Projekts. Ich schüttle derweil den Kopf und fahre fort…

Diese ominöse Anlage steht in Portland, also müssen Charlie, Joanne und Damon durch die stärkste Sturmzone fahren, während Gary sich in den Satelliten hackt, mit Zugangsdaten, die Frank ihm mailt. Unsere überflüssigen Studenten senden inzwischen ihren Beitrag zusammen mit einer Sturmwarnung.

In der nächsten dramatischen Szene nutzt Charlie “den richtigen Winkel”, “nur Geschwindigkeit” und das “Trägheitsmoment” um durch die Sturmfront zu kommen. Er schafft es so auch irgendwie nicht tiefgefroren zu werden.

An der H.A.R.T.-Anlage angekommen, wird Damon durch plötzlich aufkommenden Super-Hagel erschlagen und ein argloser Wachmann weggeweht.

Lange Rede kurzer Sinn. Gary schafft es rechtzeitig den Satelliten schießen zu lassen.

Joanne und Charlie schaffen es rechtzeitig die H.A.R.T.-Anlage abzufeuern.

Und durch das riesige Ozonloch über Oregon ist die Welt gerettet.

Gerade noch rechtzeitig, denn das Eis kam gerade die Treppe hoch

Am Ende ist alles Paletti und Frank wird von der Polizei erwartet.

Oh, man. Das man haarsträubende Ideen vorgesetzt kriegt war ja zu erwarten, aber das ausgerechnet ein Ozonloch, die große Umweltkatastrophe der 90er, den Tag rettet ist schon zu viel. Insgesamt ist der ganze Film stinklangweilig. Die Darsteller spielen eine seltsame Mischung aus overacting und hölzern sein. Ihren Charakteren wird Tiefe vorgegaukelt, indem man sie in langweilige und dumme Dialoge verstrickt. Die Studenten sind nur da um die Laufzeit zu strecken und der Rest ist einem ziemlich egal. Warum die Leute plötzlich anfangen zu trauern und völlig verzweifelt sind, weil es Charlies Assistentin, die keiner außer ihm kannte, erwischt hat, nicht aber bei den angeblich vielen Toten, wovon wir nur einen gesehen haben, in Harrisford oder dem vereisten Farmer, der übrigens einfach auf der Wiese liegengelassen wurde. Nach der Lengeweile nervt am meisten die Diskontinuität dieser Ice Twister. Mal wird es nur kalt, dann friert einer zu Tode, das kann man ohne Probleme an den Stürmen vorbeifahren, dann werden Autos und Züge durch die Gegend geworfen, kann friert plötzlich wieder das Flugzeug ein, eine Silbervergiftung scheint es auch zu geben und am Ende erfindet man plötzlich einen Hagelschauer um einen Nebendarsteller effektvoll sterben zu lassen. Nee, das war nix…

Was habe ich also von diesem Film gelernt:

- In Oregon herrscht Linksverkehr.

- Jeder Mensch braucht einen Assistenten. In diesem Film hat nämlich sogar der Computer-Nerd einen.

- Temperaturen werden von Metereologen in “sudden drop” und “normal” gemessen.

- Daten können von Wind und Wetter beeinträchtigt werden.

- Ozonlöcher sind doch gut.

- Frauen können nicht pinkeln wenn sie wollen, nur wenn sie müssen.

- Wenn man Satelliten hackt, muss man auf Groß- und Kleinschreibung achten.

P.S.: FSF steht übrigens für Federal Science Foundation. Hätte ich auch sofort draufkommen können.

Resonnances

Resonnances – Die Würmer sind zurück

Resonnances

Frankreich 2006

Director & Writer: Phillippe Robert

Cast: Yann Sundberg (als Yann), Vincent Lecompte (Vincent), Romain Ogerau (Thomas), Sophie Michard (Karine), Marjorie Dubesset (Elodie), Johanna Andrados (Tina), Patrick Mons (Sébastien), Liviane Revel (erstes Opfer/weiße Dame)

Drei junge Männer und drei junge Mädels fahren mitten in der Nacht durch den Wald, um zu einer Disco zu kommen. Dabei haben sie einen Unfall und werden von einem außerirdischen Wesen gejagt, das sich durch die Erde bohrt. Die sechs Jugendlichen versuchen zu entkommen.

So ungefähr geht die Geschichte zu Resonnances. Da dem Drehbuchautor zu dem Grundgerüst keine gute Story eingefallen ist, hat er noch ein paar andere Elemente eingebaut. Aber von vorne:

Nach zwanzig Minuten Zeitverschwendung, die wohl Charakterentwicklung darstellen soll, geht es endlich los. Die Jungs und Mädels fahren getrennt. Den Jungs geht auf halben Weg der Sprit aus. Also müssen sie den Wagen durch den Nebel an eine einsame Tankstelle schieben. Dort treffen sie zwar nicht auf den Tankwart, aber auf Sebastien. Sebastien gibt vor eine Panne gehabt zu haben und schon eine Weile auf die Polizei zu warten. Es stellt sich aber heraus, das er ein aus dem Gefängnis entflohener Sträfling ist.

Der Unfall passiert, weil eine Geistererscheinung (!!) die Jungs ablenkt und sie so die Klippe herunterfahren. Ihr Wagen landet, zum Glück, auf einem Baum.

Dort werden sie dann von einem Tentakel angegriffen, der einen von ihnen, Thomas, aus dem Auto zieht. Durch die Erschütterung fällt der Käfer tiefer und knallt auf den Boden, wo er von irgendetwas eingegraben wird. Die Jungs können sich und Sebastien retten.

Jetzt kommen ein paar unnötige und dämliche Szenen mit dem Psychopathen. Zwischendurch trifft man auf das Vieh. Dadurch sind wieder 15 Minuten verbummelt worden. Dann findet man einen Autofriedhof.

Dort lagert das Alien wohl die Fahrzeuge seiner Opfer, denn auch ihr roter Käfer ist dort zu finden. Im Kofferraum finden die Jungs, Yann und Vincent, einige wichtige Utensilien, um die „Story“ weiterzuschleppen: Thomas Ausrüstung für´s Fußballstadion. Dieses beinhaltet seine Glückstrikots, aus denen der PIN-Code für das Thomas´ Handy ermittelt werden kann, eine Fußballtröte und ein bengalisches Feuer, das natürlich in jedes Stadion gehört. Das Telefon nutzt aber nix, weil bei der Notrufnummer nur der Anrufbeantworter dran ist, und die Mädels, die weit vorgefahren waren, nicht rangehen. Durch die wohl einzig coole Szene, in der die Jungs die Mädels anrufen und die Kamera von den Beiden quer über den ganzen Autofriedhof bis hin zu den Handy von Karine fährt, welches dann in den Boden gezogen wird, erfahren wir, das die Frauen auch einen „Unfall“ hatten.

In einer weiteren überflüssigen Szene knallt der Psycho die Arme Elodie ab, wird aber kurz darauf von einem Auto erschlagen, das durch die Bodenwellen, ausgelöst durch das grabende Monster, hochgeschleudert wurde. Ja, es ist auch so dämlich, wie es klingt. Jedenfalls ist jetzt dieser dumme Angle mit Sebastien vorbei!

Ja, darauf schießen hilft…

Jetzt kommen wieder ein paar langweilige Szenen, in denen die Jungs auf eine Burgruine voller Skelette stoßen, in den die Jungs den inzwischen aus der Ohnmacht erwachten Thomas auf eine Trage hieven und in der die Jungs mal wieder von dem Möchtegern-Graboiden, den Yann durch verzweifeltes benutzen der Tröte angelockt hat, gejagt werden.

Ach, hatte ich das vergessen? Thomas hat den Absturz aus dem Auto überlebt, ist aber nicht so wichtig, weil er nämlich von dem Alien bei der oben erwähnten Verfolgungsjagd geschnappt wird.

Die restlichen Beiden retten sich auf Bäume. Als der Hubschrauber sie dann überfliegt, schnappt sich Vincent das bengalische Feuer und rennt dem Fluggerät hinterher. Dabei wird er beinahe von dem Alien geschnappt, doch Karine kann ihn rechtzeitig zu Boden werfen und ihm den Mund zu halten. Die Herren haben ja, im Gegensatz zum Zuschauer, noch nicht kapiert, das das Monster auf Schwingungen reagiert (Daher wohl der Name des Films.)

Jetzt sehen wir auch mal etwas mehr von dem Ding, als nur ein Tentakel.

Was auch immer das sein soll.

Katrine berichtet Vincent, das das dritte Mädel im Bunde, Tina, auch von dem Alien getötet wurde. Schade, statt dieser dämlichen Psychopathen-Storyline, hätte man so etwas zeigen können. Die zwei Franzosen schnappen sich Yann und irren weiter durch den Wald. Sie stoßen auf eine Steilwand, oder Mauer, der sie bis in eine Sackgasse folgen. Aber, nein, da ist ein schmales Loch, durch das sie klettern müssen. Hoffentlich wird darin keiner geschnappt!

Hier verabschieden wir uns von Yann.

Die restlichen Zwei entdecken Schienen, denen sie weiter folgen. Da ist auch schon wieder der Hubschrauber. Er hat sie entdeckt und dreht um. Aber nein, durch den Krach wird das Monster angelockt…

Unsere beiden Helden können gerade noch zur Seite springen.

Das leuchtende Teil da rechts ist übrigens ein Hochspannungskabel, das durch das heraneilende Wesen entzwei gerissen wurde. Das ist wichtig, für den letzten großen Logikfehler.

Jetzt taucht unser Alien endlich ganz aus der Erde auf, klettert einen Baum hoch und reißt den Heli runter. Er explodiert am Boden. Durch herumfliegende Teile wird Vincent böse an der Seite erwischt. Dann greift sich das Wesen Katrine. Die packt aber an die Stromleitung, die plötzlich wieder heile ist, und macht so dem Alien, und natürlich sich selbst, den Garaus.

Oben links ist übrigens das überflüssige Geisterwesen wieder zu sehen. Keine Ahnung warum.

Zum Glück endet jetzt der Film mit einem Zoom von Vincents entsetzem Gesicht hoch, bis in den Weltraum, wo neue Asteroiden mit Aliens drinne auf die Erde zusteuern. Oh, nein! Bitte keine Fortsetzung!

Fazit:

Das ganze Ding ist stinklangweilig. Dem Autor ist wirklich keine spannende Geschichte um das Unfall-Alien-Gerüst eingefallen. Darum kommen so sinnlose Sachen, wie der entflohene Sträfling, und alle Szenen mit ihm, in die Geschichte. Oder der Geist. Blödsinn. Nur weil in der Anfangsszene im Jahre 1663 eine Frau im weißen Kleid das erste Opfer des Wesens ist. Ja genau, das Ding geistert 350 Jahre durch das französische Outback.

Die Effekte sind ja ganz passabel und die Schauspieler geben sich auch Mühe, aber der ganze Film ist einfach nur langweilig.

Was habe ich also von diesem Film gelernt:

- Bengalische Feuer gehören zu jedem Fan-Paket.

- Tankstellen, die dunkel sind, haben trotzdem noch offen.

- New-Beetle haben keinen Airbag.

- Scheinwerfer, die über Autobatterien betrieben werden, leuchten wochenlang.

- Man kann nur einmal bei der Notrufzentrale anrufen.

- Die Notrufzentrale hat einen automatischen Anrufbeantworter.

- Tentakel sind Würmer.

Return To Sleepaway Camp

Return To Sleepaway Camp

USA 2008

Director & Writer: Robert Hiltzik

Cast: Michael Gibney (als Alan); Paul DeAngelo (Ronnie); Jonathan Tiersten (Ricky Baker); Isaac Hayes (Charlie The Chef); Erin Broderick (Karen); Christopher Shand (T.C.); Michael Werner (Michael) und ein Haufen anderer…

Return To Sleepaway Camp ist der inzwischen fünfte Teil einer Slasher-Film-Reihe, die durch die Achtziger geisterte. Dazu muss ich ein wenig ausholen:
1983: Robert Hiltzik schrieb und drehte den ersten Sleepaway Camp Film. Hier spielte Felissa Rose die verrückte Killerin Angela
1988: Ein gewisser Fritz Gordon schrieb Sleepaway Camp II: Unhappy Campers (In Deutschland Camp Des Grauens II). Michael A. Simpson inszenierte ihn. Pamela Springsteen spielte Angela.
1989: Es folgte Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland mit dem Team aus dem zweiten Teil
1992: Von einer ganz neuen Crew sollte Sleepaway Camp IV: The Survivor gedreht werden. Der Dreh musste jedoch abgebrochen werden, weil die Produktionsfirma Pleite ging. 2002 kamen die 32 fertiggestellten Minuten auf der Special Edition der Trilogie raus.
2005: Robert Hiltzik schreibt und dreht Return To Sleepaway Camp. Felissa Rose spielt jetzt wieder Angela.
2008: Nachdem Hiltzik jahrelang nach Geldgebern für verbesserte Effekte gescht hat, kommt der Film tatsächlich auch raus.
2010: Es soll eine Fortsetzung kommen: Sleepaway Camp Reunion. Laut IMDb sogar mit Kaley Cuoco (Penny aus Big Bang Theory), Amber Borycki (Beth aus Harpers Island), Drake Bell (Drake & Josh, Superhero Movie), Niall Matter (Zane aus Eureka) und Alexis Bledel (Sin City, Gilmore Girls)! Diese wieder geschrieben und inszeniert von Hiltzik. Damit will er dann die Trilogie abschließen.
Das selbe hat aber auch Michael A. Simpson, der Regisseur von Teil 2 und 3, vor. Er hat ein Drehbuch namens Sleepaway Camp: Berserk geschrieben. Dieses würde “seine” Trilogie abschließen, allerdings auch eine Tür für Fortsetzugen offen halten.

Diese Filme sollten dann aber bitte besser werden. Denn Return To Sleepaway Camp ist Müll.
Wir folgen den größten Teil des Films einen fetten, schlecht spielenden und noch schlechter gecasteten Jungen (?) namens Alan.

Jau, sieht etwa gleichalt aus…
Dieser Alan hatte angeblich eine Hirnhautentzündung und ist deshalb etwas zurückgeblieben. Er wird jedenfalls von allen anderen Kids/Mittzwanzigern gehänselt. Von den coolen Jungs, den Mädels, den Kiffern, seinem eigenen (Halb-)Bruder und sogar den Gruppenleitern. Genaugenommen wird er von denen gefoltert: Sie verhauen ihn, häuten und zerhacken (nicht ihn, sondern…) seine geliebten Frösche, lassen ihn Kuh-Mist rauchen, schießen mit Paintball-Kugeln auf ihn, ziehen ihm die Unterhose hoch, ziehen ihn bis auf die Unterhose aus und so weiter. Leider kommt kein Mitleid auf, denn er ist selber ein Arsch, der seinen Zimmerkollegen die Schokolade wegfrisst (siehe Foto), jeden dauernd beschimpft und die ganze Zeit das nervige “Du stinkst aus dem Arsch!” rumschreit. Kurz gesagt, er geht jedem auf die Nerven, inklusive dem Verfasser dieser Zeilen.
Ebenfalls zu erwähnen sind Karen und Ronnie. Karen ist Alans Loveinterest, kann ihn aber nicht ausstehen. Ronnie ist Gruppenleiter und Junior-Chef. Er war bereits im ersten Teil der Serie und ahnt deshalb schon früh, das eine gewisse Angela wieder ihr Unwesen treibt. Allerdings scheint er auch irgendwie paranoid wegen dieser Angela-Sache zu sein, denn er beschuldigt eine Kollegin diese Verrückte zu sein. Und das nur weil diese Alan (als einzige) hilft.
Der Rest der Kinder/Mittzwanziger-Schar ist ein austauschbarer Haufen Schwererziehbarer.
Ach nee, das heißt ja jetzt “Verhaltensauffällige”.
Ach quatsch, man sagt ja jetzt “verhaltensbesondere Personen” dazu.
Die Gruppenleiter, inklusive Camp-Leiter Frank sind grenzdebile Arschlöcher, die genausoviel Ahnung von Erziehung haben, wie meine Oma vom Playstation spielen.
Auch noch wichtig ist der viel zu kleine, viel zu dünne Sheriff mit dem Vollbart, der die ganze Zeit eine Sonnenbrille und einen großen Hut trägt, dazu mit einem Stimmverzerrer spricht und auf keinen Fall die verkleidete Angela ist.

Diese Charaktere stolpern sich durch die “Handlung”: Alan wird von allen geärgert, ein Mord geschied, Alan wird wieder geärgert, wieder ein Mord geschiet, Alan wird so lange geärgert bis er abhaut und nicht wieder kommt, viele Morde geschehen, Alan wird verdächtigt, Angela wird erwähnt und verdächtigt, mehr Morde geschehen, Alan wird von Ronnie und Co. gesucht, Karen wird von Alans Bruder Michael gerettet, Alan wird von Michael gefunden und verprügelt, Alan wird von Ronnie und Co. gefunden, Michael ist gehäutet, der Sheriff outet sich als Angela und lacht diabolisch. Ende.
Das ist nicht nur blöd und langweilig, sondern nervt auch, denn kein Charakter, wirklich keiner, wächst einem ans Herz. Mit keinem kann und möchte man sich identifizieren. Man symphatisiert sogar mit niemandem. Es gibt noch nichtmal genretypische Nacktszenen, die einen wenigstens die Ladies schmackhaft machen. Nein! Alan wird übelst gequält, indem man ihn aus nächster Nähe mit etwa zehn Painball-Knarren geschießt, aber er nervt einfach so, das er einem völlig schnuppe ist. Man will sogar manchmal mitmachen.
Man kann nicht rätseln oder in die Irre geführt werden, wer der Killer ist. Andauernd wird man an Angela erinnert und die Verkleidung des Sheriffs ist so schlecht.

Ja, dreh bloß deinen Kopf weg. Wir wissen ja überhaupt noch nicht wer du bist…
Angeblich sollen die alten Filme von den kreativen Tötungsszenen geretten worden sein. Mal sehen:
Der Hilfskoch wird in kochendem Fett ertränkt.

Der Kiffer wird gezwungen Benzin zu trinken und dann eine zu rauchen, verbrennt folglich.

Ein Mädel wird durch Nägel getötet, die an dem Etagenbett über ihr befestigt sind, auf das der Killer springt

Ein Junge kriegt ein Speer ins Auge, das durch ein Loch im Boden geschlagen wurde, durch das er und sein Kumpel vorher x-mal durchgesehen haben, Marke “Ja, stimmt da ist ein Speer, schau hin..”

Campleiter Frank kriegt den Vogelbauer seines Kakadus auf den Kopf montiert. In den Käfig kommen dann wilde Ratten, die natürlich in ihn reinkrabbeln und ihn von innen heraus futtert, klar.
Nö! Rettet den Film nicht mehr.
Die dämlichste Szene ist aber die mit den zwei Gruppenleitern: An ihrem freien Abend fahren die Zwei, ein Kerl und eine Tussi, mit einem Jeep zum nahegelegenen Wald. In Diesen verschwinden sie dann, natürlich mit den typischen “Hast du das gehört?” der Dame. Als sie gerade rummachen wollen, fordert Sie den Schlafsack, der natürlich noch im Auto ist. Also geht sie dorthin, während Er erstmal pinkelt. Das er das genau an der Stelle macht, wo der Koitus stattfinden soll ist ja klar. Doch plötzlich wird er von einem Seil umspannt, das ihn an den benachbarten Baum fesselt. Dann wird eine kleine Nylonschlinge (oder soll das Draht sein?) heruntergelassen, die offenbar seinen Schniedelwutz umspannt.

Dieses Nylon- (oder Draht-) Band wird dann heimlich an dem Jeep festigt, während die Dame darin den Schlafsack, und das Bier, das sie nicht vergessen sollte, sucht. Da die Beiden direkt an einem Pumpenhäuschen geparkt haben, hört sie die Rufe ihres Liebsten nur undeutlich, bis sie dann den Namen “Alan” hört und dann in Panik, weil er ja hinter ihr her ist (?!) ins Auto springt und flieht. Der geneigte Leser, bzw. Zuseher, ahnt schon was als nächstes geschieht. Richtig. Das Bändchen spannt sich. Doch kurz bevor es ganz stramm ist, gerät der Jeep in ein Schlammloch, aus dem sie erstmal nicht herauskommt und folglich vor und zurück fährt. Was Ihm wiederum ziemlich wehtut. Das Ganze vor und zurück passiert ein paar Mal, bis sie den Geländegang entdeckt und mit Ruck, Ihm den Pimmel abreißt, wovon man natürlich nix sieht. Doch damit nicht genug. Als sie mit voller Geschwindigkeit den Waldweg entlang brettert, fährt sie durch ein auf Kopfhöhe gespannten Stacheldraht. Dieser Stacheldraht trennt ihr aber nicht etwa den Kopf ab, sondern wickelt sich um ihren Schädel und sie fährt vor einen Baum. Klingt cool, ist es aber nicht. Einfach nur schlecht!
Dann noch das abrupte Ende. Angela demaskiert sich ohne Not, obwohl noch mindestens 3 Leute leben und lacht diabolisch, dann kommt der Abspann.
Dumm, wie der ganze Film…

Sogar der Trailer nervt.
Nach dem Abspann kommt übrigens noch eine Szene, in der gezeigt wird, wie Angela sich die Polizeiuniform und den Polizeiwagen organisiert. Die Szene ist ganz gut, kommt aber leider zu spät den Streifen noch zu retten…
Ach ja, Isaac Hayes´ Rolle ist zu vernachlässigen. Er hat nur zwei unbedeutende Szenen am Anfang des Films. Trotz Chef-Koch-Rolle. Schade…

Mega Shark vs. Giant Octopus

Mega Shark vs. Giant Octopus

USA 2009

Director & Writer: Ace Hannah alias Jack Perez (Wild Things II; Monster Island; 666: The Child)

Cast: Deborah Gibson (als Emma); Lorenzo Lamas (Allan); Vic Chao (Seiji Shimada); Sean Lawlor (Lamar)

Auf der Suche nach Monster-Movies stieß ich im Internet auf folgenen Clip:

“Knaller!”, dachte ich mir, “Mega Shark vs. Giant Octopus! Klingt nach ´Godzilla vs King Kong – unter Wasser´. Das muss ich sehen!” Also besorgte ich mir den Film, voller Erwartungen.
Leider blieb diese Szene die einzig Gute.

Aber von vorne…
Man sieht zu Beginn des Films unsere Heldin Emma, gespielt von Deborah Gibson, mit ihrem Kollegen in einem kleinen Forschungs-U-Boot vor der Küste Alaskas. Als plötzlich eine “Herde” Pottwale vor ihnen auftaucht. Es stellt sich raus, das sie durch eine Niedrig-Frequenz-Sonde aufgescheucht wurden, die das Militär (?) hier testet. Diese Sonde gibt aber soviele Schallwellen ab, das eine Art Seebeben oder sowas entsteht und das U-Boot beschädigt. Aber nicht nur das. Auch ein nahegelegener Gletscher wird dadurch zerstört und ein riesiger Hai und ein riesiger Oktopus entkommen ihrem eisigen Gefängnis.
In der nächsten Szene wird eine japanische Ölplatform von dem Oktopus angefallen.
Inzwischen sind Emma und ihr Kollege in Kalifornien angekommen. Dort ist ein zerfetzer Wal gestandet, den Emmas Chef bereits untersucht. Er beschließt, das das Tier in eine Schiffsschraube eines Supertankers geraten ist (?!). Als Emma ihm widerspricht, wird er plötzlich sauer, und meint das sie doch nichts anderen könnte als Sachen kaputt machen. Das U-Boot aus der ersten Szene hat sie nämlich gestohlen (?!) und dadurch wäre ein Schaden von einer halben Millionen Dollar entstanden und das “der Ausschuß” toben würde. Sie solle die Füße still halten und warten bis “der Ausschuß” am nächsten Morgen getagt hat. Emma verschwindet wutschnaubend und beschließt nachts den Leichnam nochmal zu untersuchen. Und sie findet auch tatsächlich einen oberschenkelgroßen Knochen, den ihre Kollegen bestimmt nicht gefunden hätten…

Währenddessen werden wir in Japan mit unserem männlichen Hauptdarsteller, dem Meeresbiologen Seiji, bekannt gemacht. Seiji spricht in einem Gefängnis mit einem Überlebendem der Ölplatform. Er kann ihn ihn überreden ein Bild von dem Monster zu malen, das den Angriff verübt hat.
Jetzt kommt die coole Szene, die wir oben schon gesehen haben.
Zurück in Kalifornien ist Emma gefeuert. Ihr Meeresbiologen-Chef gibt ihr, als Meeresbiologin den Tipp: “Es gibt andere Dinge im Leben außer Fische und Wasser.” Ja, Burger braten…
Emma trifft sich mit ihrem alten Professor Lamar. Er verspricht ihr zu helfen und sie vor den “Behörden” zu schützen. Die arme Emma, erst “der Ausschuß” und dann “die Behörden”.
Jedenfalls untersuchen sie zusammen den Knochen und finden heraus, indem sie bunter Flüssigkeit in ein Reagenzglas giessen, durch ein Mikroskop gucken und auf “Enter” drücken, das es ein 3-4 Meter langer Zahn ist. Unglaublich, unerwartet…

Folglich kommt Lamar, weil er ja ein ehemaliger Navy-Paläonthologe (?!) ist, auf den Gedanken, das es sich um den vor 1,5 Millionen Jahren ausgestorben Megalodon handelt.
Er glaubt nämlich, das diese Wesen nicht ausgestorben sind, deshalb würde er damals von “der Behörde” gefeuert. Plötzlich klingelt das Telefon und Seiji ist dran.
In der nächsten Szene landet der Japaner in San Francisco und erzählt, dass seine Regierung den Angriff auf die Platform vertuschen will. Er sucht auf eigene Faust nach “physischen Beweisen”. Er ist aber enttäuscht, denn die Megalodon-Theorie passt nicht zu den Angriffen und auch nicht zu den Zeichnungen des Überlebenden.

Er kann sich aber nicht erklären, was das für ein Lebewesen sein könnte. Nur an den Augen erkennt er, und da sind sich die anderen supertollen Meeresbiologen einig, das es kein Hai ist.
Plötzlich klingelt es und die drei Genies erhalten eine CD-ROM mit den Filmaufnahmen des U-Boots aus der ersten Szene. Und darauf eindeutig zu erkennen, das es sich um einen Megalodon und einen riesigen Oktopus handelt.

Klar! Leicht zu erkennen!
Als nächstes kommt eine Pseudo-Umweltschutz-Szene, in der die drei Stooges, ähm Biologen, in der das Schmelzen der Polarkappen dafür verantwortlich machen. Oh, mal nicht “der Ausschuß” oder “die Behörde”, oder die Regierung…
Inzwischen wird ein US Zerstörer im Pazifik in einer der schlechtesten Szenen, die ich jemals gesehen habe zerstört. Jedenfalls vermute ich das, denn zu sehen ist es nicht wirklich, sondern nur ernste Gesichter und dramatische Musik…
Am anderen Morgen kommen plötzlich Bewaffnete in das Haus des Professors gestürmt und entführen unsere Helden nach “Treasure Island”, einer Navy-Basis. Sieht aus wie ein normales Fabrikgelände, ein Chemie-Werk oder sowas. Wird aber von Soldaten mit Sonnenbrillen bewacht, also muss es wohl eine Basis sein…

Dort treffen wir (endlich?) auf den guten alten Lorenzo Lamas. Er spielt Allan. Allan ist scheinbar ein Navy-Offizier, oder vom Geheimdienst, oder von “der Behörde”. Jedenfalls ist er ein übler Rassist, der andauernd mit seinem riesigen Zeigefinger auf irgendwen oder irgendwas zeigt…

Man beachte den Soldaten mit der Sonnenbrille im Hintergrund…
Jedenfalls zwingt er die Drei in zwei vollkommen kruden Dialogszenen, denen ich nicht einhundertprozentig folgen konnte, herauszufinden was die Navy-Schiffe angreift. Die drei Biologen vom Grill wissen aber schon Bescheid und erklären ihm alles. Bestehen aber darauf, das die Monster nur gefangen werden. Wieder die alte Umweltschutz Leier…
Als nächstes forschen sie nach einem Weg die Urzeitwesen einzufangen. Wieder indem sie in Mikroskope gucken und bunte Flüssigkeiten zusammen mischen. Und sie sind mehrere Male enttäuscht, wenn sie die rote und die blaue Flüssigkeit zusammen mischen. Denn dann kommt eine violette Flüssigkeit heraus, womit keiner rechnen konnte..

Nachdem Emma und Seiji sich gegenseitig davon erzählen, wie sie das fischen nicht leiden können (sic!), wird erstmal gevögelt. Dabei, oder besser danach, denn vom eigentlichen Akt sieht man nix, kommen sie auf die Idee das man die Viecher mit Pheromonen anlocken kann. Und stellen dann erstman Pheromone von prähistorischen Tieren her..

Oh, in Knicklichtern sind Pheromone…
Der Plan scheint nun also zu sein, die Botenstoffe mit unbemannten Booten in den Meeren zu verteilen und die Viecher so in die Bucht von San Francisco bzw. in die Bucht von Tokio zu locken. Die einzigen Buchten die seicht genug sind…
Lamar und Emma überwachen die Aktion in SF und Seiji überwacht das Ganze in Tokio.
Jets, oder zumindest einer, überfliegen das Meer. Der Pilot entdeckt eines der Lebewesen. Welches genau kann er und auch das “Experten-Team” nicht erkennen.

Hai oder Krake? Schwer zu erkennen. Sie haben ja auch die gleiche Größe. Und dann wird auch noch das Bild schwächer. Also soll der Pilot tiefer fliegen. Aber, welch Überraschung, der Düsenflieger wird durch einen Schlag mit einem der Fangarme des Tintenfisches zerstört. Da nutzt auch das Abschießen einer Rakete nix mehr…
Nachdem die Protagonisten nochmal den Plan erklären, wird der Film plötzlich philosophisch.
Lamar und Emma stehen nämlich am Strand und stolpern sich durch eine Dialogszene, in der sie sich mit Einstein und Oppenheimer und der “Tragweite ihres Tuns” vergleichen. Was, wieso?
Jedenfalls hat es den Oktopus nach Tokio und den Hai nach San Francisco verschlagen. Also werden die Pheromone auf das Mini-U-Boot verfrachtet und die beiden Biologen tauchen damit ab.
Lamar: “Nervös?”
Emma: “Wir steigen in den Ring mit Megalodon. Nervös?”
Lamar: “Ich liebe es einfach.”
Sie wollen den Behälter mit den Pheromonen mit einen Greifarm auf dem Meeresboden platzieren und sagen dabei gefühlte 200mal “Verstanden!”. Aber, Dramatik, der Greifarm ist klemmt und, nochmehr Dramatik, der Hai kommt angeschissen. Jetzt folgt eine krude Verfolgungsszene, in der das kleine U-Bot vor dem Hai davonschwimmt und ein Zerstörer auf den Megalodon schießt. Weil sie ihn irgendwann nicht mehr auf dem Radar haben wird beschlossen, das er zerstört ist und alles feiert. Aber nein! Da ist er wieder! Und er zerstört das Schiff. Diesmal nicht nur zu erahnen, sondern auch irgendwie zu erkennen…

Doch der Hai hat noch nicht genug! Es kommt, wie es kommen musste. Der Hai steuert auf die Golden Gate Bridge zu.

Der Plan ist offensichtlich fehlgeschlagen! Tausende Tote soll es angeblich geben. San liege in Trümmern. Das glauben wir einfach mal, sehen konnten wir es ja nicht wirklich…
Seiji meldet sich aus einer japanischen Armeebasis, zu erkennen an dem Soldaten mit der Sonnenbrille…

Da normale Waffen nix genutzt haben, beschließt Allan Atomwaffen einzusetzten. Die Biologen sind natürlich entsetzt und legen sich erstmal schlafen (?!).
Emma träumt noch mal in einem schlimmen Albtraum, alle Schlüsselszenen des Films und wacht entsetzt auf. In was für einen Mist bin ich hier hinein geraten…

Kommt aber auf die Idee: “King Kong gegen Godzilla!” Dachte ich mir auch vorher. In einer kruden Dialogszene, in die sich in etwa genau so anhört, wie die Plan-Erklärszene von vorhin, erklärt sie ihren Plan. Auf jeden Fall beschließen unsere Helden die beiden Monster durch die Pheromone an eine tiefe Stelle in der Nähe Alaskas zu locken.
Ab jetzt folgen wir der “Handlung” in einem amerkanischen U-Boot. Dort ist Emma mit Seiji, der natülich auf einem japanischem U-Boot ist, verbunden und es wird schon wieder eine philosophische Szene gestottert und diesmal sogar aus Shakespear zitiert. Ist aber eher blöd.
Die nächsten Szenen sind schwer zu verfolgen, weil der Plan, den ich bis zu diesem Zeitpunkt glaubte verstanden zu haben, also Hai und Tintenfisch anlocken und gegeneinander kämpfen lassen, einfach über Bord geschmissen wird. Ich versuchsmal zusammen zu kriegen.
Ein russischer Tanker, der vor der finnischen Küste (?) von Piraten übernommen wurde, wird von dem Hai angegriffen. Das U-Boot fährt hin und guckt sich an, wie das Schiff explodiert. Dann werden sie angegriffen, weil sie ja noch die Pheromone ausschütten. (“Was zum Teufel ist da los?”, Allan) Also geht es “volle Kraft vorraus” und es werden Torpedos abgefeuert, die natürlich nix nutzen. Haben wir ja schon gelernt. Als das U-Boot fast erwischt wird, kommt die U-Boot-Flotte der Navy zur Rettung. Allan kackt sie an, weil sie so spät kommen. Wieder werden Torpedos auf den Hai abgefeuert. Doch plötzlich kommt der Oktopus und zerstört die Flotte.

Das ist übrigens das Sonarbild. Der Offizier ist auch ganz überrascht, das die fünf Schiffe der Flotte von “einem Oktopus” versenkt wurde. Jetzt werden sie von dem Oktopus angegriffen, was mit dem Hai passiert ist, wird nicht erwähnt. Da Lamar sich in der Gegend auskennt, steuert das Boot jetzt auf einen engen Graben zu. Dort hoffen sie wohl zu entkommen, oder denken das Tier einquetschen zu können, ich weiß nicht genau. Der Kapitän befiehlt den Zusatzantrieb zu aktivieren. Der Steuermann ist aber schon ziemlich panisch und meint der Antrieb würde dann überhitzten, das würde er nicht aushalten. Doch der Cap´ betont: “Das ist ein Befehl!” – Toll wenn die Crew einem vertraut und sofort tut was man sagt…
Inzwischen ist das japanische U-Boot, die Typhoon, in der Nähe der Szene angekommen und empfangen mehrere Langstreckeninterferenzen, wie hier gut zu erkennen.

Sie beschließen dem letzten zu empfangenden Signal zu folgen.
Zurück bei den Amis. Inzwischen sind sie kurz vor dem Graben. Der Steuermann möchte schon die Geschwindigkeit verringern, wird aber angekackt es nicht zu tun. Also beschließen sie mit voller Kraft durch den 25 Meter breiten Graben zu brettern. Jetzt werden sie plötzlich von dem Hai verfolgt. Da der immer näher kommt, genauso, wie die Wand des Grabens, dreht der Steuermann durch, springt auf und zieht seine Knarre (????!!) Und auf einmal haben wir ein mexikanisches Patt – unter Wasser, verfolgt von einem Riesenhai, bei voller Fahrt… Oh, Mann!
Da plötzlich Steine von oben herunterkommen, keine Ahnung wieso, wackelt das Boot und Emma kann dem Steuermann eine verpassen. Daraufhin übernimmt Lamar das Steuer. Das Boot ist jetzt scheinbar im Graben, der Antrieb überhitzt und es ist eine “Eiswand vorraus…” Die Lage spitzt sich zu. Dann schießen sie auch noch den letzten Torpedo ab. Alles freut sich riesig über den Treffer, obwohl wir ja schon gelernt haben, das konventionelle Waffen nix nutzen. Der Hai nähert sich weiter, “Kontakt in 3-2…” Doch plötzlich kommt der Oktopus an und schnappt sich den Hai. Im ersten Moment hab ich mich gefragt, was die ganze oben beschriebene Meeresgraben-Situation nun sollte, doch dann freue ich mich, das nun endlich der finale Kampf kommt und der Mist bald vorbei ist. Der Sonar-Offizier rafft zwar immernoch nichts: “Schwer zu sagen, was vorgeht.” Die Crew fragt sich: “Wie geht es aus? Wer wird gewinnen?”, Der Sonar-Offizier antwortet: “Unmöglich zu sagen, Sir! Sowas… Hab ich noch nie erlebt!” – Echt noch nie? Lusche…-

Aber nein! Der Hai kann sich losbeißen. Und der Oktopus entkommt durch eine Ladung Tinte. Ja, genau total durcheinander, wie fast der ganze Film. Folglich geht der Mist noch weiter… Toll, Ich brauch erstmal einen Kaffee…
Die Typhoon hat inzwischen die letzten bekannten Koordinaten der Amis erreicht. Doch es ist nichts zu sehen.

Man kann an der Position des Schlüssellochs gut erkennen, das das Ding aus ist, das nur nebenbei…
Doch plötzlich sind wieder Signale zu empfangen, bei dem erwähnten Graben. Der Kapitän hat Einwände: “Dort kann man unmöglich navigieren. Und die Aufzeichnungen zeigen massive tektonische Bewegungen!” Doch Seiji ist voller Mut und sagt den ersten wahren Satz des Films “Oder etwas anderes…” Denn auf diesen schlecht gemacheten Anzeigen ist nie etwas zu erkennen…

Das sind echte Radarbilder. Ist das denn für eine Film-Effekte-Crew so schwer zu machen?

Dieses “Radarbild” hab ich in drei Minuten mit Paint gemacht. Oben links zwei Signale, davor der Graben. Ist doch nicht so schwer…
Inzwischen bei den Amis, sind die Bestien vom Radar verschwunden und auch die Kommunikation ist nur noch auf Kurzwelle beschränkt. Emma erkennt, das sie inzwischen an der selben Stelle sind, wo die beiden Urzeitwesen aus dem Eis gebrochen sind. Warum das jetzt wichtig ist, wird mir nicht ganz klar, aber das ist bei diesem Film ja nichts neues. Plötzlich ein Knall und das Boot wackelt. Lamar, der immernoch am Steuer sitzt, stellt gedabkenschnell fest. “Irgendetwas hat uns getroffen.” Schlau. Die Steuerung reagiert nicht. Bei der Außenaufnahme erkennen wir auch warum.

Sie können aber doch entkommen und die Torpedos werden klar gemacht – Moment? Haben die nicht vor fünf Minuten den letzten Torpedo verschossen? – Jedenfalls würde ein Benutzen der Torpedos auf diese kurze Entfernung das U-Bot zerstören. Also verpissen sich die sogenannten Wissenschaftler und Lorenzo Lamas in das Mini-U-Boot, das offensichtlich die ganze Zeit unter dem großen U-Boot hing. [kein Kommentar] Der Kapitän opfert sich und seine Crew. Natürlich vollkommen sinnlos, weil der Hai das Boot bevor Torpedos abgeschossen werden, in zwei Teile beißt. Jetzt setzt das Tier natürlich dem Mini-Tauchboot nach. Aber zum Glück kommt ja die Rettung in Form der Japaner, die wieder effektlose Torpedos auf den Megalodon abfeuern. Doch plötzlich kommt der Oktopus von hinten und krallt sich die Typhoon. Oh nein, Seiji! Doch der Tintenfisch lässt einfach los und Emma steuert auf das Boot zu, um ihren Freund zu retten. Sehr zum Missfallen von Lorenzo Lamas. Doch Mega Shark und Giant Octopus treten jetzt endlich zum finalen Kampf an. Der zugegebener Maßen ganz ordentlich aussieht, bis die gleiche Einstellung wie beim ersten Aufeinandertreffen der Beiden zu sehen ist und sie einfach herabsinken.

Seiji kann gerettet werden und in der Abschlußszene liegen Emma und er am Strand. Sie versprechen sich das Meer ab jetzt zusammen das Meer zu erforschen. Lamar kommt ins Bild und zeigt den beiden Infrarotbilder von etwas Unbekanntem. In der Nordsee! Und die Zwei spingen auf: “Lass uns gehen!”
Hoffentlich wird das kein Sequel. Was wird das dann wohl sein, in der Nordsee? Mega Hering vs Giant Seehund?

Fazit:
Das Ding war beschissen: Dümmliche Storyführung, talentlose Darsteller, miese Ausstattung, schlechte Effekte, spannungslose und krude Actionszenen, dumme und krude Dialoge, dazu noch eine Porno-Synchronisierung. Auch mit viel Bier und noch mehr Kumpels nicht zu retten. Finger weg!

Was habe ich also von diesem Film gelernt?
- japanische und amerikanische Offiziere haben die selben Uniformen.

Man beachte die modischen Gürtel!

Okay, die Japaner haben kurze Ärmel…

- U-Boot-Besatzungen haben Schuswaffen bei sich.

- Unter Stress wird unter Wasser alles schneller. Was auch immer das bedeuten soll…

- Die amerikanische U-Boot-Flotte besteht aus 5 Booten.

- Torpedos wachsen nach.

- Knicklichter bestehen aus prähistorischen Pheromonen.

- Die finnische Küste und die Küste Alaskas sind durch einen 25 Meter breiten Meeresgraben verbunden.

- Eine coole Szene macht noch lange keinen guten Film

- Auch Lorenzo Lamas kann noch tiefer sinken.