Anacondas: Trail Of Blood

Anacondas: Trail Of Blood

Anaconda 4: Trail Of Blood

Rumänien/USA 2009

Director: Don E. FauntLeRoy

Cast: Crystal Allen (als Amanda Hayes), Calin Stanciu (Alex), Linden Ashby (Jackson), Danny Midwinter (Scott), Ana Ularu (Heather), Anca Androne (Wendy), Emil Hostina (Eugene), Alexandru Potoceanu (Roland/Patrick), John Rhys-Davies (Murdoch), Dan Badarau (Vasile)…

Vor fast einem Jahr hatte ich das Glück, Anaconda III zu sehen. Dazu hab ich auch einen B-Movie-Attack-Artikel geschrieben. Wie versprochen liefere ich jetzt den zweiten, oder besser den vierten Teil.
Was soll ich sagen… Er ist tatsächlich noch schlechter als sein Vorgänger. Inzwischen stört die miese CGI garnicht mehr, es ist einfach der ganze Film… Ich weiß auch nicht ob ich alle dämlichen Szenen besprechen kann, das waren einfach zu viele! Aber ich gehe mal chronologisch vor, falls das überhaupt geht…

Der Film fängt in einem “Labor” in einer verlassenen Hütte irgendwo in den Karpaten an. Ein “Wissenschaftler” entwickelt ein Serum aus den “Blutorchideen”, die inzwischen wohl weitergezüchtet wurden und jetzt “schwarze Orchidee” heißt. Dieses Serum beschleunigt die Zellregeneration und macht so unsterblich. Während der Typ uns aus dem Off erzählt, wie er das angestellt hat, sehen wir wie unsere Anaconda, oder sowas, aus ihrem Gehege ausbricht und dann den Wissenschaftler frisst.
Schnitt zu einem großen Anwesen. Ein Auto fährt vor und eine Person steigt aus. Scheint wohl der Bösewicht zu sein…

Das ist der Böse? Wie hab ich das denn erkannt?

Es stellt sich raus, das diese Person Eugene ist. Eugene ist ein Auftragskiller, oder sowas. Er wird von dem aus Teil 3 bekannten Murdoch (Rhys-Davis) beauftragt den Wissenschaftler aus dem Vorspann, genannt Peter, zu töten und das entwickelte Serum zu holen. Dafür gibt´s 1 Mio. Dollar, oder sowas. Anschließend wird ihm noch ein Foto von Amanda überreicht. Falls er sie sieht, soll er auch sie umlegen.
In der nächsten Szene fährt schon wieder ein Auto vor. Diesmal wieder in dem rumänischen Wald, eine Steinwurfweite von dem Haus entfernt, indem Peter geforscht hat. Diesmal steigt Alex aus, schnappt sich eine Karte und einen Rucksack und stiefelt los. Nach kurzer Zeit schaut er sich ängstlich um. Er scheint was gesehen zu haben. Jedenfalls irrt er durch den Wald, bis er auf Amanda trifft. Sie ist mit zwei anderen Typen unterwegs: Vasile, ein Polizist und irgendeinem anderen Kerl. Alex gibt zu das er sich verirrt hat, denn “die Karte ist auf rumänisch”. Und weil er “was gesehen und gehört” hat, geht er mit den dreien mit.
Jetzt wird die nächste Partei eingeführt. Eine Gruppe von Paläopathologen, die in der Nähe eine Ausgrabungsstätte haben. Dorthin wollte übrigens auch unser Alex, weil er Paläopathologie studieren will.
Was ist das eigentlich Paläopathologie? Mal das Lexikon fragen:

Paläopathologie (von griechisch palaios „alt“ und páthos „Leiden(schaft), die Sucht, die Krankheit“ sowie logos „Wort, Erklärung, Lehre“) beschäftigt sich mit Krankheiten und degenerativen Veränderungen in geschichtlichen und vorgeschichtlichen Epochen.
Als junge Wissenschaft ist sie dynamisch; es gibt noch keine direkte Ausbildung…

Achso, und Alex will´s studieren.
Die Gruppe von diesen Paläo-Typen (bestehend aus Roland, Wendy, Scott, Jackson (Ashby) und seiner Freundin Heather) wollen, wie gesagt, zu dieser Ausgrabungsstätte, wo schon Team Eins arbeitet, von denen sie aber lange nichts mehr gehört haben. -Was da wohl passiert ist?- Doch plötzlich liegt ein Baum auf der Strasse.

Das der Baum ja so riesig ist und man ihn zu fünft bestimmt nicht wegschieben kann, beschließen sie zu Fuss weiterzugehen. Während Jackson schon mal zum Basiscamp vor geht, wollen die anderen noch die Ausrüstung holen. Schauen sich dabei ängstlich um und Wendy glaubt etwas gesehen zu haben. Hier soll wohl die Spannung steigen.
Inzwischen stoßen Amanda und Co. auf die Mine, in der Peter die Orchideen gezüchtet hat und gefressen wurde. Während die beiden Polizisten draussen warten sollen, gehen Amanda und Alex (wieso?) in die Mine. Dort verteilt Amanda Plastiksprengstoff, aber oh Hilfe! Die Anaconda kommt und tut sich gleich an dem unbekannten Polizisten gütlich, während Vasile sich panisch in die Ecke verkriecht, verpissen sich die beiden anderen tiefer in die Mine, wohin sie von der Schlange verfolgt werden.
Soweit so gut. Jetzt kommt die erste (richtig) sinnlose Szene: Alex läuft vor, Amanda sagt: “Geh vor, ich bleib hinter dir!”, Amanda lässt sich fallen und läuft in die andere Richtung. Die Schlange verfolgt sie und greift sie natürlich an. Dabei reißt das dumme Vieh (also die Anaconda, nicht Mrs. Hayes) einige Stützbalken um, und wird unter Geröll vergraben. Amanda entkommt und stößt wieder auf Alex, der eine Leiter nach oben gefunden hat. Alex geht diese Leiter hinauf. Als Amanda die Leiter raufklettern will zerbricht eine Sprosse, (wohl die Erste, denn in allen späteren Einstellungen, sind die anderen Sprossen heile, aber die erste ist nie zu sehen) sie stürzt und fällt erstmal in Ohnmacht. Alex klettert wieder herunter, kriegt sie nicht wach, will Hilfe holen und klettert wieder hoch. Dabei verliert er den Autoschlüssel. Während Alex im Wald verschwindet (nicht ohne sich ein paranoid in den Baumwipfeln umzusehen), sehen wir, wie die Schlange wieder aus der Mine kriecht.
Inzwischen kommt Jackson im Basiscamp an, wo keiner ist, obwohl das Lagerfeuer im Hintergrund brennt. Als er plötzlich von einer Krähe (sic!) angegriffen wird, stolpert er und findet eine Leiche. Entsetzt läuft er wieder zurück. Auf halben Weg trifft er seine Buddies, die schon anfangen zu schießen, weil “da sich etwas bewegt hat”. Jedenfalls gehen sie dann alle zusammen zum Basecamp. Also ist diese ganze Szene mit dem Vorgehen, im Camp die Leichen finden und wieder zurückrennen völlig sinnlos gewesen. Aber nein, denn als unsere Paläopathologen dorthin kommen, sind die Leichen verschwunden! Trotzdem sinnlos, warum genau wird später noch klarer!
Inzwischen trifft auch Eugene mit vier weiteren Schlagetots, die noch nicht mal Namen gekriegt haben, ein. Sie lassen ihren Jeep ganz in der Nähe stehen, wo auch die Paläoleute ihre Autos haben stehen lassen.
Währenddessen beschließen diese im Basecamp zu übernachten, weil die Ausgrabungsstätte zuweit weg ist, und es ja schon Nacht ist, wie auf dem Bild gut zu erkennen:

Inzwischen ist Alex am Auto angekommen, stellt fest, das der Schlüssel nicht da ist, geht zu Peters Haus, kriegt Angst und haut wieder ab…Gehört immernoch zur ersten Sinnlos-Szene… Wenn hier wenigstens Spannung aufgebaut würde, nö, keine Spur…
Im Basiscamp ist inzwischen wirklich Nacht.

Heather geht Eine rauchen und schaut ängstlich in die Dunkelheit, weil sie “da drüben was gesehen hat”. (Immernoch keine Spannung zu spüren) Während einer sinnlosen Gesprächsszene mit Jackson, wird sie (logisch: sinnloserweise) von etwas gestochen und die zwei gehen wieder rein.
Inzwischen, es ist schon wieder morgen, wacht Amanda wieder auf, nachdem sie von Archivaufnahmen des dritten Teils geträumt hat (ganz fieser Albtraum). Sie stellt fest, das Alex den Schlüssel verloren hat und das die Schlange weg ist. Also die Leiter hoch und ab in den Wald. Sie läuft entschlossen durch den Wald. Immernoch, immernoch, Moment, jetzt: Schnitt!
Im Basiscamp hat Heather Fieber! Es stellt sich raus, das sie von einer Winkelspinne gebissen wurde. “Die sind giftig, aber nicht tödlich.”
Moment mal! Winkelspinne? Mal eben im Lexikon nachschlagen:

Die Große Winkelspinne Tegenaria atrica, auch Hausspinne genannt, ist eine von mindestens acht in Mitteleuropa heimischen Arten der Gattung der Winkelspinnen (Tegenaria) und ist die größte heimische, Höhlen und Häuser bewohnende Spinne.[... ]

Obwohl von Arachnologen bestätigt wird, dass die Kieferklauen (Cheliceren) der Hausspinne Tegenaria atrica nicht stark genug sind, die menschliche Haut zu durchdringen, gibt es immer wieder anderslautende Aussagen; und gleichwohl ist ein Biss nicht vollständig auszuschließen. Nach Darstellung des Toxikologischen Instituts des Klinikums rechts der Isar München kann der Biss der Tegenaria atrica einen leichten Schmerz und eine leichte Schwellung hervorrufen. Die Symptome verschwinden nach ca. 30 Minuten ohne bleibende Wirkung.

Vielleicht ist ja eine andere, gefährliche Variante gemeint. Mal sehen…

Winkelspinnen (Tegenaria) ist eine weltweit über 120 Arten umfassende Gattung der Familie der Trichterspinnen. In Europa sind ca. 70 Arten heimisch. Alle Arten dieser Gattung sind nachtaktiv…

Ja, das könnte sein…

Gefährlichkeit: Die Arten der Gattung Tegenaria sp. sind harmlos.

Nein, nur Dummheit.
Jedenfalls schneidet Jackson das Gift der Hausspinne raus und die Jungs wandern zur Ausgrabungsstätte, während Wendy auf Heather aufpassen soll. Er lässt ihnen aber ein Funkgerät da, damit sie Hilfe rufen können.
Nachdem wir in einer Szene sehen wie die Jungs durch den Wald spazieren, und sich Sorgen machen, geht der nächste Schnitt wieder ins Basiscamp, wo unser armes Hausspinnen-Opfer aufwacht und nach draußen taumelt, um sich Wasser zu holen. Aber Wendy ist verschwunden und Heather hört plötzlich etwas. Ist das vielleicht der Spannungsbogen? Nein, den gibt es immernoch nicht…
Inzwischen sind die Jungs an der Ausgrabungsstätte angekommen. Jetzt wird auch erwähnt, das sich besonders Roland Sorgen macht, weil ja sein Bruder irgendwo da ist. Doch der Ort scheint verlassen zu sein. Als sie näher an die Löcher kommen stellen sie entsetzt fest, das ihre toten Kollegen darin liegen.
Inzwischen schalten wir zu Alex´ Auto, wo sich die sinnlose Szene inzwischen zu einem sinnlosen Handlungsstrang entwickelt hat. Denn Alex hat im Auto geschlafen. Er wacht auf und schaut sich um, auf der Suche nach dem Spannungsbogen. In einem kurzen Schnitt sieht man Amanda durch den Wald rennen. Es müsste ja jetzt etwa gegen Mittag sein, oder so. Aber genau richtig, denn, oh nein, die Schlange kommt auf das Auto zu. Logischerweise steigt Alex aus und läuft, in einem großen Bogen, zur Hütte. Inzwischen ist auch Amanda angekommen und steigt ins Auto (sic!). Während sich die Anaconda drohend vor den Jungen aufbaut, fährt Amanda in einem noch größerem Bogen auf das Haus zu, oder um das Haus… aber von der Asphaltstrasse runter (die übrigens vorher noch nicht da war), oder doch auf der Strasse. Jedenfalls schießt sie auf das Tier und es lässt von Alex ab, um ihr zu folgen. Bis sie über einen Maulwurfshaufen fährt und die Karre umkippt.

Amanda klettert aus dem Auto. Alex rennt wieder aus dem Haus heraus, in das er sich vor zwei Sekunden verkrochen hat, “Schnell, sie ist hinter ihnen!” und beide rennen weg. Dabei schießt sie auf das Tier.
Diese Schüsse hören Jackson und Co. Sie laufen erstmal darauf zu. “Wahrscheinlich kam es von der Lichtung da vorne!”
Aber auch Eugene und sein Team hören die Schüsse! Achja, was haben die eigentlich die ganze Nacht gemacht?
Auf der Lichtung…

beobachten Eugene und seine Männer wie die beiden As auf Jackson und die Paläopathologen zulaufen. Die Schlange im Nacken. Roland, beschließt wohl geblendet vom Tod seines Bruders, das er etwas unternehmen muss. Also schnappt er sich den kleinsten Colt der Welt und läuft auf die Anakonda zu, um sie zu erschießen.

Was aber natürlich nicht klappt, und er wird gefressen…

Mit den Worten “Sie kommt!” verschwinden die Vier wieder im Wald. Das Killerkommando beschließt ihnen den Weg abzuschneiden. “Was machen wir mit der Schlange?”,”Wenn sie angreift, feuern wir auf sie.” Hat ja grad gut geklappt…
Unsere vier Helden rennen durch den Wald. Amanda beschließt das sie sich trennen müssen. Also trennen sie sich in der logischsten Formation. Jackson und Alex laufen zusammen und Amanda und Scott. Ist doch klar. Als Alex würd ich auch mit Jackson mitlaufen, den kenne ich ja schon eine halbe Minute und nicht etwa einen Tag wie Amanda. Jedenfalls kommt jetzt eine lange Rennszene, bei der Jackson seine Funke verliert.
Inzwischen treffen im Basiscamp die beiden Mädels wieder aufeinander: “Wo bist du gewesen?”,”Ich hab von da etwas gehört.”,”Das hab ich auch gehört!” Plötzlich kommt Roland mit einem abgebissenen Arm und frisch blondiert ins Camp.
Was? Der ist doch gerade gestorben!
Es stellt sich raus das das Patrick ist, Rolands Bruder. Die Macher waren nur zu faul noch jemanden zu casten. Sie haben einfach den Roland-Darsteller genommen ihm die Haare gefärbt und dunkle Kontaktlinsen verpasst… So kann man auch Kosten sparen!
Inzwischen ist die Anakonda Amanda und Scott auf den Fersen. Nachdem Scott vor den kleinsten Baum der Welt rennt…

Über Wurzeln fallen kann ja jeder!

beschließt Amanda, das sie sich trennen sollen.
Was hat die eigentlich mit den ganzen Trennungen? Ihr Freund will man da nicht sein…
An dieser Stelle kommt die dümmste und gleichzeitig witzigste Handlanger-Geht-Drauf-Szene ever:
Scott rennt durch den Wald, in Sichtweite beobachten die Killer ihn,”Wartet auf die Frau”, Amanda kommt angelaufen, die Schlange im Schlepptau, die Killer beschließen doch abzuhauen, die Schlange verfolgt jetzt sie, ein Handlanger stolpert, ein Zweiter läuft vorbei und lacht: “Das wars dann wohl”, der Erste ist ein rachsüchtiges Arsch und schießt dem Zweiten ins Bein, rappelt sich auf, ruft “Das Leben ist hart!” und haut ab, die Schlange kommt, der Erste schießt in die Luft und wird gefressen. So dumm, das es schon wieder großartig ist.
Nach dieser Szene treffen sich übrigens Scott und Amanda wieder.
Inzwischen ruft im Basecamp Heather um Hilfe. Eugene findet das verlorene Funkgerät (keine Ahnung in welche Richtung er gelaufen ist, das er das jetzt finden kann) und hört ihren Hilferuf. Er gibt sich als Forstverwalter (sic!) aus. Heather beschreibt ihm also, wo sie sind: “Wir sind in einem Basislager. In der Nähe von einem Kornfeld.”
In diesem Moment kommen Jackson und Alex ins Camp gelaufen. Er begutachtet den verletzten Roland..äh..Patrick und sagt Wendy, sie soll den Erstehilfekasten holen. Und es wird tatsächlich gezeigt, wie dieses blöde Ding geholt wird… Als er ihr dann noch sagt, sie soll den Jeep-Schlüssel holen, erahne ich schon eine lange Schlüsselsuchszene, die auch kommt.
Inzwischen in Murdochs Anwesen: Eugene ruft an, sagt das er da ist, fordert mehr Geld und Murdoch kündigt sein kommen an. Sinnlose Szene.
Zurück im Basecamp sucht Wendy immernoch nach dem Schlüssel. Aber Jackson und Heather kommen rein und sagen ihr, das sie nicht mehr suchen braucht, Scott ist nämlich gerade gekommen und er hat den Schlüssel. Wieso werden solche Szenen eigentlich gezeigt?
Jedenfalls folgt nun der schlechteste Dialog, den ich jemals in einem Film hören durfte. Amanda (A) kommt angelaufen, obwohl Scott (S) schon den Verwundeten begutachet. (Ich dachte die hätten sich schon wie der getroffen?)
Sie ruft: “Wir müssen soft weg hier! Kommt mit!”
Scott stürmt auf sie zu und greift ihr an die Schultern: “Sieh mich an! Sieh mich an! Wer zur Hölle bist du?”
A: “Ich bin für das, was ihr gesehen habt verantwortlich. Okay?” Er lässt sie los “Glaubt mir, wir müssen sofort hier weg!”
S: “Du sagst, das ich dir glauben soll!”
A: “Ja!”
S: “Du hast die Riesenschlange doch auch gesehen! Was ist das? Das Ergebnis eines Experimentes, oder sowas?”
A: “Ganz genau! Und die Männer, die da waren sind hinter dem Serum her.”
S: “Was für´n Serum?”
A: “Die können sich keine Zeugen leisten. Also glaubt mir endlich. Wir müssen sofort hier weg!”
Alex: “Wollen die uns töten?”
…Ernsthaft! Wie aneinander vorbei kann man denn reden? Das muss doch jemand so geschrieben haben? Mein kleiner Cousin kann in der Grundschule bessere Dialoge schreiben! Der rumänische Alex-Darsteller guckt während des Gesprächs so blöd, als wenn er sagen wollte: “Sagen die das jetzt echt, oder ist mein englisch so schlecht?”

Was?

Jedenfalls ist das Killerkommando jetzt angekommen und hält allen die Knarren ins Gesicht. Er fragt Amanda nach dem Serum aus und tötet, um seiner Forderung nach Antworten Nachdruck zu verleihen, Ro..Patrick.
So gehört Alexandru Potoceanu zu den wenigen Schauspielern, die zweimal in einem Film sterben dürfen.
Aber damit nicht genug, Wendy will fliehen und wird von hinten erschossen. Also packt Amanda aus und Eugene beschließt, das sie und Scott mit zwei Schlagetots losgehen sollen, um das Serum zu holen. Nach einer völlig sinnfreien Szene, wie einer der Typen das Auto holt, gehen sie auch los…
Inzwischen habt ihr sicherlich verstanden, wie durcheinander und voller zweckloser Szenen und Einstellungen dieser Film ist. Also straffe ich das ganze ein bisschen und gehen nicht mehr auf jede Szene ein.
Gegen Abend kommen sie an Peters Haus an. Dort ist aber kein Serum zu finden. Da die Mine zu weit weg ist, beschließen die Vier dort zu übernachten. Während der Nacht, muss einer der zwei Killer mal pissen. Ist übrigens der Typ aus der “Das Leben ist hart”-Szene. Er wird natürlich gefressen. Der Andere schmeißt voller Panik eine Handgranate einfach so vor die Tür, während Scott und Amanda eine kurzvorher angebracht Sprengfalle zünden und abhauen können. Der Schurke ist so wütend, das er in die Luft schießt und die Decke über ihm einstürzt. Ja wirklich…
Scott und Amanda indes, können sich in einem Schuppen verstecken.
Am nächsten Morgen wacht Scott auf, während Amanda einen Plan ergrübelt. Weil sie noch keinen ersonnen hat, wird er wütend und stößt eine Dose um, in der zufällig das Serum versteckt ist! Tolles Drehbuch!
Auf ihrem Weg zurück begegnen sie wieder dem Typen, dem eigentlich die Decke über dem Kopf zusammengefallen ist. Durch eine blöde Durcheinande-Rede-Szene, die eigentlich nur in Buddy-Movies funktioniert, können sie ihn überwältigen und abhauen. Daraufhin wird er natürlich von der Anaconda angegriffen, erschießt wieder nur die Luft. Weil er keine Muni mehr hat, will er sich mit dem Biest in die Luft jagen, doch das haut ab und er explodiert alleine. Saudämlich… Vielleicht war diese dumme Sterbeszene der Preis, um nich im Cast erwähnt zu werden…
In der nächsten dummen Szene will Scott sich auch von der Last der Cast-Liste im Abspann befreien und bleibt einfach stehen, obwohl Amanda ihn tränenüberflutet mitziehen möchte: “Nein, verschwinde!” Sie haut ab, er wird gefressen. Hat nichts genutzt, am Ende war doch sein Name zu sehen. Denn Amanda hat eine bessere Idee das Vieh aufzuhalten: Sie wirft ihm den Benzinkanister, vom umgekippten Auto vor, und schießt darauf, sodaß er und der Kopf der Schange explodieren. Tja, Scott, wärst du mal auf die Idee gekommen…

Inzwischen ist Murdoch im Camp angekommen. Also kann der beschissene Twist jetzt kommen: Denn als Eugene Murdoch in das Zelt führt, indem auch Jackson zufällig gerade Wasser holt, steht plötzlich Vasile vor ihnen. Richtig der “Polizist” vom Anfang. Es stellt sich heraus, das er eigentlich auf Amanda angesetzt war. Dadurch, das er fast von der Schlange gekillt wurde, war er beleidigt und hat einen neuen Geschäftspartner gefunden, mit dem er wohl das Serum verbreiten will. Und, welch Überraschung, der neue Geschäftspartner ist Eugene! Die Verwirrung kann Jackson nutzen, indem er Eugene sein Messer in den Oberkörper sticht. Und da dieser gerade Murdoch erschießen wollte, trifft er versehentlich Vasile, der tot zusammenbricht. Jackson und Murdoch können entkommen. Bei der darauf folgenden Keilerei mit dem letzten übrigen Schlagetot, wird Jackson in die Schulter geschossen. Doch Amanda kommt rechtzeitig und durchlöchert den Killer.
Doch nein! Murdoch hat plötzlich eine Maschinenpistole und fordert das Serum. Amanda gibt es ihm dann auch und er lässt Amanda, Jackson, Alex und Heather gehen. Er nimmt das Zeug und hat plötzlich kein Knochenkrebs mehr, wird aber sofort danach von der Schlange gefressen.
Während die Vier losfahren, wacht Eugene wieder auf: Er ist garnicht tot. Er springt in den Jeep und schneidet ihnen an dem umgestürzen Baum den Weg ab. Was auch ganz einfach ist, denn so kurz vor dem Showdown kann doch noch eine sinnlose Szene eingebaut werden: Unsere Helden fahren nochmal zur Mine und Amanda kontrolliert den Sprengstoff, sie fahren los und sie zündet ihn. Am Baum angekommen wechseln sie das Fahrzeug und hauen ab. Aber Eugene springt hinten auf das Auto drauf und schießt dann auf Amanda. Die Insassen des PKW spielen dann “Reise nach Jerusalem”, während außen am Reserverad Jackson mit Eugene kämpft und sie inzwischen von der Schlange verfolgt werden.

Amanda kann also die Stifte aus Eugene´s Handgranaten ziehen und ihn vom Jeep stoßen. Die Schlange schnappt ihn sich natürlich und sie explodiert mit der selben Animation wie in der Benzinkanisterszene. Nur ein bisschen verkleinert!

Tada! Das war der Showdown. Das Auto hält an, man sieht den zerfetzten Schlangenleib und unsere Helden fahren dem Sonnenuntergang entgegen!
Aber als allerletztes sieht man, das die Schlange sich doch irgendwie wieder zusammen setzten konnte und es wird uns eine Fortsetzung angedroht…

Nicht das die Location scheiße ist, die Schauspieler schlecht, die Charakter dünn und nervig  oder die Effekte mies sind, nein, das stört diesmal nicht. Bei diesem “Film” stört das dämliche Drehbuch und die noch dümmere Unsetzung. So ein durcheinander, das man garnicht mehr klar kommt, wo oder wann jetzt wer ist. Man muss zugeben das es kaum Storylücken gibt, klar… Weil jeder Scheiß eine eigene Szene oder Einstellung kriegt! Warum muss ich der Alten dabei zusehen, wie sie die Schlüssel sucht? Was soll dieser blöde “Ich mache das Vieh in der Mine fertig und stürze dann von der Leiter”-Angle? Was hat der Alex-Charakter in dem Film zu suchen? Warum müssen alle überall irgendwie übernachten? Und überhaupt, warum wird dabei die Tussi von einer harmlosen Hausspinne gestochen und kriegt Fieber? Denk mal nach! Wieso können 5 Leute nicht den Baum an die Seite ziehen? Damit am Ende der Bösewicht auf das Auto hüpfen kann? Bitte! Wie dumm ist das denn? Was sollte der “Twist” am Ende mit dem “Polizisten”? Zuviel Sixth Sense geguckt? Und wo bleibt eigentlich die Spannung im ganzen Film?
Nee, der Film ist nix! Sogar Anaconda III ist besser und der ist mit dem Hasselhoff!!!

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